Doskozil in der Ukraine: Kooperation mit Wirtschaftsplänen

8-Staaten-Gipfeltreffen

Beim „Carpathian 8 Summit“ in der Ukraine ist auch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil vertreten. Die burgenländische Partnerschaft mit der Region Transkarpatien wurde seit dem Agriffskrieg Russlands intensiviert und soll Chancen für beide Seiten bringen. Im ukrainischen Bukovel wird dazu heute auch in prominenter Runde diskutiert.

Treffen bei der Eröffnung des „Carpathian 8 Summits“: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

Treffen bei der Eröffnung des „Carpathian 8 Summits“: Landeshauptmann Hans Peter Doskozil und der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj.

© Privat

Die acht Staaten der Karpatenregion hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zur Gründung der „Carpathian 8“ zusammengebracht: Auch das Burgenland spielt eine Rolle in der Kooperations-Plattform aus Ukraine, Polen, Slowakei, Ungarn, Rumänien, Tschechien, Serbien und Österreich. „Die Karpatenregion hat für Europa großes wirtschaftliches und strategisches Potenzial – wir wollen unsere Erfahrungen einbringen und neue Perspektiven für das Burgenland eröffnen“, sagte Landeshauptmann Hans Peter Doskozil anlässlich seines Besuches in Bukovel, wo das „Carpathian 8 Summit“ derzeit abgehalten wird.

Heute, Samstag, ist Doskozil Teil eines Panels, in dem der ukrainischen Wirtschaftsminister Oleksandr Kravchenko und hochrangigen Wirtschaftsvertretern wie Michael Höllerer, CEO von Raiffeisen International, über die Chancen der neuen Wachstumrsregion diskutieren. Ebenfalls vor Ort ist Bundesratsvorsitzende Christine Schwarz-Fuchs.

Doskozil nahm an der Eröffnung Freitagabend teil, wo es auch zu einem Treffen mit Präsident Selenskyj kam. Das Potenzial der Region und der Zusammenarbeit zeige sich bei der Konferenz in Bukovel, sagt der Landeshauptmann: „Politik und Wirtschaft kommen hier zusammen und sprechen darüber, wie diese neue Wachstumsregion gemeinsam entwickelt werden kann. Das Burgenland will dabei seine Erfahrungen einbringen und gleichzeitig neue Perspektiven eröffnen.“

Das Burgenland hat seine 1997 begründete Partnerschaft mit Transkarpatien nach Ausbruch des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine ab 2022 erneuert. Seither gab es mehr als zehn wechselseitige Treffen und Delegationen. „Neben der humanitären Hilfe geht es heute auch darum, konkrete Kooperationen in den Bereichen Energie, Wirtschaft und Regionalentwicklung aufzubauen und europäische Programme dafür zu nutzen“, so Doskozil.