Baustart für neuen Pflegestützpunkt in Hirm
Grundsteinlegung
Mit der Grundsteinlegung fiel kürzlich der offizielle Startschuss für den neuen Pflegestützpunkt in Hirm. Das von der Volkshilfe Burgenland betriebene Zentrum wird künftig die Pflegeversorgung in der Region ergänzen und verschiedene Angebote unter einem Dach bündeln.
Neben anderen waren Landesrat Leonhard Schneemann, der Hirmer Bürgermeister Christian Wöhl, Mattersburgs Bürgermeisterin Claudia Schlager, SoWo-Geschäftsführerin Melanie Piskernik und Hirms Vizebürgermeisterin Sandra Puntigam bei der Grundsteinlegung für den Pflegestützpunkt vor Ort.
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Elf Pflegestützpunkte haben burgenlandweit ihren Betrieb bereits aufgenommen, und mit dem Bau zahlreicher weiterer Stützpunkte schreitet die Umsetzung des neuen Pflegestützpunkt-Modells weiter mit großen Schritten voran. Bei der Grundsteinlegung waren Soziallandesrat Leonhard Schneemann und Hirms Bürgermeister Christian Wöhl anwesend. Er gehört zur Pflegeregion Mattersburg und soll nach seiner Fertigstellung neben mobiler Hauskrankenpflege auch Tagesbetreuung sowie vier Wohneinheiten für „Wohnen im Alter“ anbieten.
„Der Pflegestützpunkt wird das Pflegeangebot der Region komplettieren und die Lücke zwischen stationärer und häuslicher Pflege schließen“, betonte Schneemann. Ziel sei eine wohnortnahe, gut organisierte und leistbare Versorgung, die für die Bevölkerung möglichst einfach zugänglich ist.
Drei Standorte für die Region
Die Pflegeregion Mattersburg umfasst die Gemeinden Hirm, Antau, Pöttelsdorf, Zemendorf-Stöttera, Mattersburg, Forchtenstein und Sieggraben. Neben dem Hauptstützpunkt in Mattersburg entstehen weitere Einrichtungen in Hirm und Forchtenstein.
Seit der Neustrukturierung des burgenländischen Pflegesystems mit 1. April dieses Jahres ist die Volkshilfe Burgenland für die Pflegeregion verantwortlich. Sie übernimmt als zentraler Ansprechpartner sämtliche Leistungen der nicht-stationären Pflege. Derzeit betreibt die Organisation bereits die mobile Hauskrankenpflege in der Region und soll künftig von den neuen Stützpunkten aus die gesamte Versorgung koordinieren. Dazu zählen Hauskrankenpflege, Pflegeassistenz, Heimhilfe und Tagesbetreuung.
Versorgung aus einer Hand
Durch die Einteilung in Pflegeregionen und die Bündelung der Angebote bei einem Träger sollen laut Land Burgenland klare Zuständigkeiten und eine bessere Koordination gewährleistet werden. „Pflege wird dadurch leistbar, kann in Wohnortnähe stattfinden und bietet auch eine Entlastung für Angehörige“, so Schneemann.
Aktuell werden in der Pflegeregion Mattersburg 64 Personen mobil betreut, weitere 87 Menschen nutzen eine 24-Stunden-Betreuung. Zusätzlich steht in der Region ein Pflegeheim mit 50 Pflegeplätzen zur Verfügung.
Bis spätestens 2029 soll in allen 28 Pflegeregionen bei insgesamt 71 Pflegestützpunkten zumindest der Baustart erfolgt sein. Der Ausbau erfolgt schrittweise und regional angepasst.
Mit dem neuen Standort in Hirm wächst das burgenländische Netz an Pflegeeinrichtungen weiter. Die Verantwortlichen sehen darin einen wichtigen Schritt, um Pflegeleistungen künftig näher zu den Menschen und ihren Familien zu bringen.