Bildpoetin Eva Kurz lädt zum Schauen und Innehalten ein
Vernissage in Hirm
Die Hirmer Volksschullehrerin Eva Kurz präsentiert bei ihrer ersten Vernissage am 30. Oktober ab 17 Uhr unter dem Titel „Morgenlicht bis Mondenschein“ ihre Werke. Die Ausstellung, die in „Mein Gschäft“ stattfindet, steht auch im Zeichen der Solidarität mit Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind.
Die Hirmerin Eva Kurz, im Hauptberuf Volksschullehrerin in Neudörfl, malt seit vier Jahren Bilder, die sie nun in einer Vernissage am 30. Oktober (ab 17 Uhr ) in "Mein Gschäft" in Hirm vorstellt.
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Seit rund vier Jahren widmet sich Eva Kurz dem Malen. „Malen ist für mich eine andere Art des Schreibens“, erklärt Kurz. " Mit meinen Arbeiten möchte ich nicht einfach zeigen, was ich sehe, sondern was die Welt in mir geworden ist. Mich interessieren Dinge, die aus Begegnungen, Beobachtungen und Erlebnissen entstehen. Manches wird zu einem Gedicht, manches zu einem Bild.“
Ihre Werke entstehen in unterschiedlichen Techniken. Während bei Aquarellen eher fließende, durchscheinende Bilder entstehen, sind ihre Acrylwerke von leuchtenden, kräftigen Farben geprägt. Manchmal greift sie auch zu Bleistift oder Kohle. Ihre Motive reichen von Landschaften über Tiere bis hin zu Menschen und anderen Dingen, mit denen sie in Resonanz geht. Die Techniken eignete sie sich in Malkursen und durch das Selbststudium von Büchern und Kunstwerken an.
Kräftige Farben sind unter anderem ein Kennzeichen der Bilder von Eva Kurz.
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Die Vernissage in „Mein Geschäft in Hirm“ kam auf Einladung zustande. Eva Kurz lebt in Hirm und war dort viele Jahre als Lehrerin tätig. Nachdem jemand aus dem Ort ihre Bilder auf Facebook gesehen hatte, sei sie gefragt worden, ob sie sich eine Vernissage vorstellen könne. Während Eva Kurz bereits seit ihrem zwölften Lebensjahr Gedichte und Texte schreibt und auch bereits ein Buch „Schudimi – Schule für dich und mich“, veröffentlich hat, richtet sie sich mit ihren Bildern erstmals an ein interessiertes Publikum. „Als Bildpoetin gab es mich nicht noch nicht“, erzählt sie.
Menschen zum Schauen einzuladen, zum achtsamen Wahrnehmen
Die Ausstellung steht darüber hinaus im Zeichen von „Pink Ribbon“, der Solidarität mit Frauen, die an Brustkrebs erkrankt sind. Als übergeordnetes Thema für die Acrylbilder wählte Kurz deshalb die verschiedenen Lebensphasen der Frau: das Kind, die Liebende, die gereifte Frau und schließlich die Mutter, mit der der Kreis wieder neu beginne. Die dazwischen eingestreuten Aquarelle zeigen, was Frauen auf ihrem Entwicklungsweg begegnet. ‚Morgenlicht bis Mondenschein‘ kann als Reise durch einen 24-Stundentag gesehen werden, eine Wanderung durch die Jahreszeiten oder als ein Entwicklungszyklus.
Fotostrecke
„Mein Ziel ist es, Menschen zum Schauen einzuladen, zum Innehalten und zum achtsamen Wahrnehmen in unserer hektischen Welt. Meine Botschaft für diese Ausstellung ist: Schau genau hin. Das Leben ist nicht nur das, was vergeht. Es ist auch das, was in uns Gestalt annimmt und weiterlebt“, so die Künstlerin.
Außerdem finden sich neben den Bildern Haikus und Gedichte in Deutsch, Englisch und Spanisch. „Denn ‚Morgenlicht bis Mondenschein‘ ist der Ort, an dem Bilder sprechen und Worte malen“, fasst Eva Kurz das Konzept der Vernissage zusammen.