Chlorgas in St. Martins Therme: Einsatz ohne Gefährdung beendet
Feuerwehreinsatz
Ein Alarm des Chlorgasmelders in der St. Martins Therme hat am gestrigen Mittwoch gegen 21 Uhr ein Großaufgebot der Einsatzkräfte ausgelöst. Gefahr für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter oder Gäste bestand nach Angaben der Feuerwehr Frauenkirchen zu keinem Zeitpunkt.
© Freiwillige Feuerwehr Frauenkirchen
Wie Einsatzleiter Claus Paar berichtet, wurde die Feuerwehr Frauenkirchen über die Brandmeldeanlage alarmiert. Im Chlorgasraum waren die Messwerte angestiegen, wodurch der Alarm ausgelöst wurde. Der Raum ist entsprechend dicht ausgeführt und verhindert den Austritt des Stoffes. Nachdem die Alarmstufe auf G2 erhöht wurde, wurden die Feuerwehren Neusiedl am See, Weiden am See und Halbturn nachalarmiert. Die ebenfalls nachalarmierten Feuerwehren Eisenstadt, mit zusätzlichen Sondergeräten für Gefahrengut, und Rust, mit einer Drohne, wurden wieder storniert, da ihre Unterstützung nicht erforderlich war.
Wie Paar berichtet, wurde der Einsatz „entsprechend Lehrbuch“ unter Schutzstufe abgearbeitet und der betroffene Bereich anschließend freigemessen. Chlorgas und die damit verbundenen Tätigkeiten erfordern diese Schutzmaßnahmen.
Aus der St. Martins Therme hieß es auf Anfrage:
„Unsere Sicherheitssensorik hat am Mittwoch gegen 21 Uhr in einem Technik-Raum ein leicht erhöhte Gaskonzentration gemeldet und automatisch die Feuerwehr alarmiert. Der betroffene Technikraum wurde umgehend gesichert. Für unsere Mitarbeitenden in dem Bereich und für unsere Gäste bestand keine Gefahr. Die Feuerwehr hat den Technikraum nach genauer Überprüfung nach einer Stunde wieder freigegeben. Unser Resort steht unseren Gästen uneingeschränkt zur Verfügung. Alle Anlagen werden regelmäßig intensiv geprüft und entsprechen höchsten Sicherheitsstandards. Wir danken den Feuerwehren, dass sie rasch vorort waren. Das zeigt, dass unser Alarmierungssystem funktioniert.“
© Freiwillige Feuerwehr Frauenkirchen
Im Einsatz standen insgesamt 11 Fahrzeuge der Feuerwehr mit rund 60 Mitgliedern, die Polizei mit drei Streifen sowie zwei Rettungstransportwagen des Arbeiter-Samariter-Bundes. Die Feuerwehr hob die hervorragende Zusammenarbeit zwischen den Organisationen hervor, ebenso jene mit dem Geschäftsführer der St. Martins Therme und dem Technikteam. Beides habe maßgeblich zum Einsatzerfolg beigetragen.