Christine Rechnitzer: „Ich habe gemalt, gemalt, gemalt“

Künstlerporträt

Christine Rechnitzer hatte bereits in jungen Jahren ein Talent für die Kunst. Nach vielen Jahren in der Arbeitswelt, fernab davon, hat sie wieder zu ihr zurückgefunden.

Christine Rechnitzer präsentiert ihr Kunstwerk „Balanceakt“ im Garten ihres Ateliers.

Christine Rechnitzer präsentiert ihr Kunstwerk „Balanceakt“ im Garten ihres Ateliers.

© Klaus Zwinger

Schon beim Betreten des Ateliers von Christine Rechnitzer wird man von bunten Farben und positiver Energie begrüßt. Erst am Wochenende nahm sie mit ihrem Atelier an der Initiative „offen.“ der Kultur-Betriebe Burgenland (KBB) teil. Gleich am Freitag gab es ein frühes Highlight, als die Autorin Michaela Moser für eine Lesung ihr Atelier besuchte. Unter dem Motto „Kunst trifft Wein und Worte - ein sinnlicher Dreiklang“ wurden umgeben von Rechnitzers Kunstwerken Artisan Wines gereicht, während Moser aus ihrem 2023 erschienenen Buch „Anfang“ las. Dabei sind Ausstellungen für Rechnitzer nichts Neues, ihre Werke wurden bereits in Europa sowie in Amerika und Argentinien ausgestellt.

Frühes Talent und spannende Berührungspunkte

Gemalt und gezeichnet hat sie schon als Kind immer gern, wie sie im BVZ-Interview berichtet. Als Teenager besuchte sie eine Modeschule in Wien und war nach der Matura auch für drei Monate in Amerika, um mehr von der Welt zu sehen. Darüber hinaus war sie auf Einladung von Friedensreich Hundertwasser Gaststudentin in seiner Meisterklasse an der Akademie der Bildenden Künste in Wien und an Seminaren von Lucia Riccelli und Selina Saranova in der Kunstfabrik Wien teil.

Außerdem absolvierte sie ein Kunstmentoring bei Walter Winter und Krassimir Kolev. Nichtsdestotrotz hat es sie schließlich in eine andere Richtung verschlagen. Zunächst wurde sie Pharmareferentin, bevor sie für längere Zeit im internationalen Einzelhandel und im Interior Design tätig war.

Rückkehr zur Kunst während der Pandemie

Erst 2020, als Rechnitzer aufgrund der Pandemie ein Übermaß an Zeit hatte, hat es sie wieder zur Kunst verschlagen.

Fotostrecke

„Ich bin dann wirklich in den Keller runtergegangen, habe meine Acrylfarben geholt und habe gemalt, gemalt, gemalt.“ Mittlerweile veranstaltet sie auch Kreativworkshops und hat daneben erst in diesem Jahr „CHR – ART 2 wear“, frei übersetzt also „Kunst zum Tragen“ gestartet. Unter diesem Namen lässt sie ihre Kunstwerke sowohl auf Kleidung als auch auf Accessoires drucken, um sie so mit in den Alltag zu nehmen. Mehr Infos unter www.christinerechnitzer.com.