Der SCO hat seine Härtetests bestanden und sehnt sich nach mehr

Der SCO meisterte die vermeintlich schwierigste Phase ungeschlagen und will diese Serie bis zum Ende der Rückrunde aufrechterhalten.

Florian Hotwagner hat für das Saisonfinish einiges vor - bestenfalls sechs Punkte aus den restlichen beiden Spielen.

Florian Hotwagner hat für das Saisonfinish einiges vor - bestenfalls sechs Punkte aus den restlichen beiden Spielen.

© Sascha Strodl

Zwei Punkte in zwei Spielen klingt erst einmal nicht nach dem allergrößten Erfolg. Alles eine Frage der Perspektive, sagt Oberpullendorfs Coach Florian Hotwagner. „Ja, es sind nur zwei Punkte, aber da geht es schon auch um die Gegner.“ Vor dem Unentschieden in Bad Sauerbrunn konnte der SCO nämlich in keinen zwei aufeinanderfolgenden Spielen punkten. Jetzt luchste man auch dem nächsten Titelfavorit einen Punkt ab.

Schlacht geboten

Im Kurort schrammte man nah am Sieg vorbei und musste spät einen Gegentreffer hinnehmen. Gegen Leithaprodersdorf brauchte man ein Quäntchen Glück mehr. Besonders vor dem Seitenwechsel war Patrik Erdei mehrmals gefordert, Leithaprodersdorf war spielbestimmend, giftiger und gefährlicher. Oberpullendorf musste dementsprechend an seine Grenzen gehen. „Alles andere hätte mich auch gewundert“, bereitete Hotwagner sein Team auf einen Fight vor. Der schlussendlich auch glimpflich ausging.

Das torlose Remis war erst das vierte seiner Art in der laufenden Spielzeit. Und wenngleich die Punkteausbeute angesichts der Tabellensituation nicht überragend war, kann sich der Übungsleiter nur unschwer nicht freuen: „Diese Phase müssen wir als Fortschritt nehmen, das ist ganz klar.“

Entscheidendes Finish

Dass man jetzt seit drei Spielen ungeschlagen ist, hat auch andere Vorteile. „Das war auch für den Kopf immens wichtig.“ Weil natürlich schaut man auf die Konkurrenz. Ein Grßteil des hinteren Drittels hat in den letzten Wochen unscheinbar gepunktet. Eberau ist eines solcher Teams. Nach durchwachsenen Spieltagen folgten zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen, unter anderem vier erzielte Treffer in Neusiedl. Hotwagner kennt die Eberauer aus seiner Vergangenheit sehr gut. „Ihre Spielanlage hat sich seit Jahren nicht verändert. Dort kann es nur schwierig werden“, sagt er. Nichtsdestotrotz rechnet er sich im wichtigen Jahres-Endspurt einen Sieg aus. „Ich denke schon, dass wir mit der Konsequenz aus den letzten Wochen hinfahren dürfen und drei Punkte unser Anspruch sein kann.“