Der unbesungene Held in Deutschkreutz
Istvan Fabiankovits lieferte gegen Pama ein Statement.
Istvan Fabiankovits gelang gegen den SK Pama der persönliche Berfreiungsschlag. Foto: BVZ/Strodl
© Sascha Strodl
Istvan Fabiankovits ist kein Mann für das Rampenlicht. Seine Spielweise zeichnet sich nicht unbedingt durch Spektakularität aus, sondern vielmehr durch akribisches Arbeiten am Feld. Die Topform von Luca Treiber, eine kurze Verletzungspause und eine Rotsperre hinderten ihn bisher daran, seine Torflaute zu beenden.
Ein Stürmer wird schlussendlich an Toren gemessen. Gegen Pama kam der 21-Jährige zum ersten Mal seit der fünften Runde wieder in der Startelf zum Einsatz - und avancierte zur Freude seines Übungsleiters zum Matchwinner. „Es war schön zu sehen, dass er sich mit seinem ersten Saisontor belohnt hat“, sagt Mike Hartl.
Neuer Held, alte Umstände
Hartl erlebte gegen Pama ein Déjà-vu. In den letzten Wochen hatte Deutschkreutz über gewisse Strecken im Spiel öfter keinen Zugriff. Genau in einer solchen Phase kassierte man auch gegen Pama die zwei Gegentreffer. „Ich würde lügen, wenn ich sage, dass sie es in diesem Moment nicht mehr gewollt haben“, gestand der Übungsleiter. Zu einem richtigen Problem werden diese Situationen aber nicht. Den Grund scheint Hartl zu kennen. „Wir sind eine Einheit, wo jeder für den anderen arbeitet. Das hilft uns, weil wir so immer einen Ticken dazuschalten können und auch ständig zurückkommen können“, sagt er.
Lieber wäre ihm aber, wenn man die Spiele nicht ganz so spannend gestalten würde. Gegen Pinkafeld wird das am kommenden Samstag allerdings schwer zu vermeiden sein. „Das kann eine extrem spannende Partie werden, wenn wir ihnen das Leben schwermachen können“, meint Hartl. Pinkafeld war der große Gewinner des letzten Spieltages. Das Top-Trio ließ Punkte liegen, der Aufsteiger nutzte dies und schoss Halbturn mit 7:1 ab.