Derby: Parndorf mit Rückenwind, der MSV will zurückschlagen
REGIONALLIGA OST
Der SC/ESV kommt mit einem Sieg im Gepäck ins Pappelstadion, während der MSV nach drei sieglosen Spielen in Folge im Burgenland-Duell zurück auf die Siegerstraße will.
© Martin Ivansich
MSV – Parndorf; Samstag, 17 Uhr. Drei Pflichtspiele gab es in der noch jungen Geschichte des Mattersburger SV 2020 bislang gegen den SC/ESV Parndorf. Für eine Überraschung sorgten die Mattersburger in der Saison 2023/24, als sie Parndorf – damals noch als 2.-Liga-Mitte-Klub – im Cup mit 2:0 aus dem Bewerb warfen. In der Saison 2024/25 folgten in der Burgenlandliga zwei weitere Duelle. Parndorf setzte sich im Heidebodenstadion klar mit 4:0 durch, im Pappelstadion gab es ein torloses Remis. Auf den ersten Auswärtstreffer gegen den MSV wartet Parndorf damit weiterhin. Das 0:0 im März 2025 war zugleich das bislang letzte Aufeinandertreffen.
Seit damals hat sich bei beiden Mannschaften einiges verändert. Aus der damaligen Parndorfer Startelf sind mittlerweile acht Spieler nicht mehr beim Verein. Beim MSV stand hingegen mit Alois Höller noch der heutige Trainer selbst auf dem Platz. Nach der zuletzt deutlichen Niederlage in Krems weiß Höller, worauf es im Derby ankommen wird. „Wir wollen defensiv kompakter sein als zuletzt. Das wird der Schlüssel sein. Wir wissen aber um die Qualitäten der Parndorfer, da müssen wir voll fokussiert sein.“
Personell kann der MSV-Coach nahezu auf jenes Aufgebot zurückgreifen, das bereits in den vergangenen Runden zur Verfügung stand. Lediglich hinter dem Einsatz von Sebastian Trenkmann steht aufgrund einer Blessur noch ein Fragezeichen. Parndorf reist mit einem Erfolgserlebnis nach Mattersburg. Die Mannschaft von Trainer Paul Hafner feierte zuletzt einen 1:0-Sieg gegen FavAC. Zudem kehrt mit Florian Krutzler ein wichtiger Spieler zurück. Nach abgesessener Zwei-Spiele-Sperre ist er wieder spielberechtigt.
„Das ist kein Nachteil für uns, vor allem ist er frisch. Es wird vieles von der Tagesverfassung abhängen. Aber wir fahren natürlich nach Mattersburg, um etwas Zählbares zu holen“, sagt Hafner.