Deutsch Jahrndorf ist neuer Tabellenführer

2. Liga Nord

Das Team von Trainer Markus „Max“ Tschida lacht von der Tabellenspitze.

Markus Tschida und seine Jahrndorfer sind auf Platz eins.BVZ

Markus Tschida und seine Jahrndorfer sind auf Platz eins. BVZ

© BVZ

Eines der Top-Spiele der 11. Runde geht bereits am Freitag, 19.30 Uhr, über die Bühne. Der frisch gebackene Tabellenerste fordert auf der Birkenwiese Andau, das zuletzt mit zwei Siegen in Serie aufhorchen ließ.

„Der nächste Gegner ist immer der Unangenehmste“, unterstreicht Deutsch Jahrndorfs Coach Markus Tschida den Umstand, dass in der diesjährigen Meisterschaft wohl jeder jeden schlagen kann.

Der 3:2-Sieg im Derby gegen Gattendorf war ein hartes Stück Arbeit. Tormann Mike Unger war der Vater des Sieges, er parierte in der Schlussphase einen Elfmeter.

Die Andauer kommen wiedererstarkt nach Deutsch Jahrndorf. Beim 4:3-Derbysieg in Illmitz lag man bereits zur Halbzeit 4:1 vorne. „Wir wollten sowohl Manuel Schopf als auch Karol Meszaros schonen, die nicht ganz fit waren“, erklärt Spielertrainer Lukas Wally die Auswechslungen der beiden Stützen. „Dann konnten wir die Bälle nicht mehr so sicher halten, es wurde nochmals eng.“ Doch schließlich ist alles gut gegangen. Der frisch gebackene „Player-Coach“ hat mit seinem an der Linie stehenden Bruder Michael eine makellose Bilanz aufzuweisen.

„Da ist alles drinnen“, meint er vor dem Duell. „Klar ist, dass wir etwas mitnehmen wollen.“ Angelo Lahi und Niklas Thell sollen auf den Außenbahnen wieder für rasche Angriffe sorgen.

Kittsee ist nach seinem Erfolgslauf mit der 2:3-Niederlage in Gols vom ersten Platz gepurzelt. „Die Leistung war in Ordnung, aber nicht besonders“, erläutert Trainer Martin Grabenbauer. „In einigen Situationen agierten wir zu blauäugig. Das ist für die Jungen jetzt ein Lernprozess.“

Ob gegen Illmitz (Samstag, 17 Uhr) Comebacker Tobias Wisak wieder auflaufen wird, ist fraglich. Die Probleme mit dem Kniegelenk kann er nicht komplett verstecken.

Ibrahim Kamasik wird auf jeden Fall fehlen. Der noch leicht angeschlagene Stürmer kam zuletzt immer von der Bank, netzte dabei auch. Diesmal sah er aber nach einer Grätsche die Rote Karte. „Ich schwöre, dass ich meinen Gegenspieler nicht einmal berührt habe“, so Kamasik trotzig. Personell steht Kittsee das Wasser bis zum Hals. Zuletzt fehlte auch noch Nicolas Thaller aufgrund von Knöchelproblemen.

Gols tritt am Freitag (19.30 Uhr) in Neufeld an. Die haben nach der 0:5-Abfuhr in Hornstein Einiges an Boden wettzumachen.Martin Plattensteiner