Dr. Carmen Leser im Einsatz für die Brustgesundheit

Spitzenmedizin mit bgld. Wurzeln

Die in Unterpetersdorf wohnhafte Gynäkologin verbindet wissenschaftliche Höchstleistungen am AKH Wien mit großem Engagement für die Brustkrebs-Früherkennung.

Priv.-Doz. Dr. med. univ. Dr. scient. med. Carmen Leser.

Priv.-Doz. Dr. med. univ. Dr. scient. med. Carmen Leser.

© Privat

Eine beeindruckende medizinische Laufbahn hat ihren privaten Mittelpunkt im Mittelburgenland. Priv.-Doz. Dr. med. univ. Dr. scient. med. Carmen Leser zählt zu den führenden Expertinnen für Senologie und gynäkologische Onkologie in Österreich.

Die 1987 in Graz geborene Medizinerin ist Mutter von Zwillingen und lebt in Unterpetersdorf. Nach ihrem Studium der Humanmedizin sowie dem Doktorat der medizinischen Wissenschaft an der Medizinischen Universität Wien führte sie ihr beruflicher Weg unter anderem ins A.ö. Krankenhaus Oberwart. Dort sammelte sie als Turnus- und Assistenzärztin sowie im Gegenfach (Kinderheilkunde, Interne, Urologie, Chirurgie) wertvolle Praxiserfahrungen in der burgenländischen Patientinnenversorgung.

Am Wiener AKH war sie ab 2020 als Fachärztin und ab 2023 als Oberärztin im Team Senologie im Einsatz. Seit Juni 2026 wirkt sie an der Klinischen Abteilung für Allgemeine Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie des Wiener AKH als 2. Stellvertretende Abteilungsleiterin.Wissenschaftlicher Meilenstein und OP-ForschungIm November 2025 erreichte Carmen Leser einen bedeutenden akademischen Meilenstein. Ihr wurde an der MedUni Wien die Lehrbefugnis als Privatdozentin für Gynäkologie und Geburtshilfe erteilt. Das Thema ihres Habilitationskolloquiums lautete „Complications of Breast Cancer-Related Surgeries“ und befasste sich intensiv mit Komplikationen bei Brustkrebsoperationen. Ein zentraler Schwerpunkt ihrer Arbeit am Brustgesundheitszentrum des Comprehensive Cancer Center (CCC) von MedUni Wien und AKH Wien liegt auf der chirurgischen Senologie, Rekonstruktionsverfahren sowie der Erforschung von Wundheilung und Blutungskomplikationen nach Chemotherapien.

Zu ihren wissenschaftlichen Erfolgen zählt eine 2026 erschienene Publikation als Erstautorin im renommierten Fachjournal The Breast Journal. Die Untersuchung wertet strukturierte Befragungen von Chirurginnen und Chirurgen zu Blutungen, Wundheilung und weiteren Fragen bei Brustkrebsoperationen nach einer Cheomotherapie vor der Operation aus. Zudem bringt sie ihre Expertise regelmäßig in die Lehre, bei öffentlichen Vorsorgetagen („Brustkrebs früh erkennen, Risiko senken“) sowie in Fachfortbildungen ein – etwa zur genetischen Abklärung von BRCA-Mutationen bei Brustkrebs.Früherkennung als Herzensanliegen: „Vorsorge kennt kein Alter“Neben Klinik und Forschung liegt der Gynäkologin aus Unterpetersdorf die praxisnahe Aufklärung von Frauen besonders am Herzen. Brustkrebs ist in Österreich die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. „Je früher Brustkrebs entdeckt wird, desto besser sind meist die Behandlungsmöglichkeiten und desto schonender kann die Therapie erfolgen“, betont Leser. Mit der Mammografie können Gewebeveränderungen bereits sichtbar werden, noch bevor ein Knoten tastbar ist oder erste Beschwerden auftreten. Das österreichische Früherkennungsprogramm ermöglicht ab 40 Jahren die Nutzung der Mammografie; zwischen 45 und 74 Jahren wird das Screening im Zwei-Jahres-Abstand angeboten.

Doch Dr. Carmen Leser stellt klar, dass Früherkennung keineswegs mit einem festen Alter enden muss: „Auch mit 75, 80 oder darüber hinaus muss Früherkennung nicht automatisch enden. Entscheidend sind der individuelle Gesundheitszustand, die persönliche Lebenserwartung und die Frage, ob eine Frau von einer weiteren Früherkennung profitieren kann“. Wichtig sei auch: Eine Mammografie ist keine Garantie dafür, dass Brustkrebs verhindert wird. Sie ist vielmehr eine Möglichkeit, eine Erkrankung möglichst früh zu entdecken. Und genau dieser Zeitvorsprung kann entscheidend sein.

Unabhängig vom Alter gilt: Wer neu auftretene Veränderungen der Brust wie Knoten oder Hauteinziehungen bemerkt, sollte diese umgehend ärztlich abklären lassen.

„Brustkrebs-Früherkennung sollte daher nicht als Pflichttermin für eine bestimmte Altersgruppe verstanden werden, sondern als Teil einer langfristigen Gesundheitsvorsorge. Denn für Vorsorge gibt es keinen ’letzten Termin’ – sie sollte sich am Menschen und nicht allein am Geburtsdatum orientieren“, so Leser.

Wissenschaftlicher Meilenstein und OP-Forschung

Im November 2025 erreichte Carmen Leser einen bedeutenden akademischen Meilenstein. Ihr wurde an der MedUni Wien die Lehrbefugnis als Privatdozentin für Gynäkologie und Geburtshilfe erteilt. Das Thema ihres Habilitationskolloquiums lautete „Complications of Breast Cancer-Related Surgeries“ und befasste sich intensiv mit Komplikationen bei Brustkrebsoperationen. Ein zentraler Schwerpunkt ihrer Arbeit am Brustgesundheitszentrum des Comprehensive Cancer Center (CCC) von MedUni Wien und AKH Wien liegt auf der chirurgischen Senologie, Rekonstruktionsverfahren sowie der Erforschung von Wundheilung und Blutungskomplikationen nach Chemotherapien.

Zu ihren wissenschaftlichen Erfolgen zählt eine 2026 erschienene Publikation als Erstautorin im renommierten Fachjournal The Breast Journal. Die Untersuchung wertet strukturierte Befragungen von Chirurginnen und Chirurgen zu Blutungen, Wundheilung und weiteren Fragen bei Brustkrebsoperationen nach einer Cheomotherapie vor der Operation aus. Zudem bringt sie ihre Expertise regelmäßig in die Lehre, bei öffentlichen Vorsorgetagen („Brustkrebs früh erkennen, Risiko senken“) sowie in Fachfortbildungen ein – etwa zur genetischen Abklärung von BRCA-Mutationen bei Brustkrebs.

Früherkennung als Herzensanliegen: „Vorsorge kennt kein Alter“

Neben Klinik und Forschung liegt der Gynäkologin aus Unterpetersdorf die praxisnahe Aufklärung von Frauen besonders am Herzen. Brustkrebs ist in Österreich die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. „Je früher Brustkrebs entdeckt wird, desto besser sind meist die Behandlungsmöglichkeiten und desto schonender kann die Therapie erfolgen“, betont Leser. Mit der Mammografie können Gewebeveränderungen bereits sichtbar werden, noch bevor ein Knoten tastbar ist oder erste Beschwerden auftreten. Das österreichische Früherkennungsprogramm ermöglicht ab 40 Jahren die Nutzung der Mammografie; zwischen 45 und 74 Jahren wird das Screening im Zwei-Jahres-Abstand angeboten.

Doch Dr. Carmen Leser stellt klar, dass Früherkennung keineswegs mit einem festen Alter enden muss: „Auch mit 75, 80 oder darüber hinaus muss Früherkennung nicht automatisch enden. Entscheidend sind der individuelle Gesundheitszustand, die persönliche Lebenserwartung und die Frage, ob eine Frau von einer weiteren Früherkennung profitieren kann“. Wichtig sei auch: Eine Mammografie ist keine Garantie dafür, dass Brustkrebs verhindert wird. Sie ist vielmehr eine Möglichkeit, eine Erkrankung möglichst früh zu entdecken. Und genau dieser Zeitvorsprung kann entscheidend sein.

Unabhängig vom Alter gilt: Wer neu auftretene Veränderungen der Brust wie Knoten oder Hauteinziehungen bemerkt, sollte diese umgehend ärztlich abklären lassen.

„Brustkrebs-Früherkennung sollte daher nicht als Pflichttermin für eine bestimmte Altersgruppe verstanden werden, sondern als Teil einer langfristigen Gesundheitsvorsorge. Denn für Vorsorge gibt es keinen ’letzten Termin’ – sie sollte sich am Menschen und nicht allein am Geburtsdatum orientieren“, so Leser.