Durschnaufen in Mattersburg: Rocks feiern ersten Saisonsieg
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Nach zwei Niederlagen zum Auftakt haben die Mattersburg Rocks mit dem 73:70-Auswärtssieg bei Vienna United angeschrieben. Obmann Corey Hallett sieht den Erfolg als wichtigen Schritt, weiß aber auch, dass noch Luft nach oben ist. Am Samstag wartet im Heimspiel gegen Liga-Neuling Radenthein die nächste Herausforderung. Drew Koka steht dann wieder zur Verfügung.
Rocks-Trainer Mike Coffin erlebte ein intensives Spiel in Wien und den ersten Saisonsieg seiner Rocks.
© Martin Ivansich
Die Mattersburg Rocks haben sich mit einem hart erkämpften 73:70-Auswärtssieg bei Vienna United den ersten Erfolg der Saison gesichert. Nach zwei Niederlagen zum Auftakt war der Druck bereits ein wenig gestiegen. Umso wichtiger waren die beiden Punkte in Wien, auch wenn spielerisch noch nicht alles nach Wunsch verlief.
„Die Mannschaft hat gut gekämpft. Es war kein großer Schritt, aber ein Schritt“, bilanziert Obmann Corey Hallett. Besonders mit der Arbeit in der Defensive zeigte er sich zufrieden: „Defensiv hat es super funktioniert. Offensiv haben wir noch viel Luft nach oben.“
Einen wesentlichen Anteil am Erfolg hatte Nils Kühteubl, der mit 20 Punkten zum besten Werfer der Rocks avancierte. Der Neuzugang überzeugte vor allem im Schlussviertel, als er zunächst per Dunking und anschließend mit einem Lay-up wichtige Punkte erzielte. Auch ohne Drew Koka, der aus persönlichen Gründen fehlte, fanden die Mattersburger damit einen Weg zum Sieg.
Nächster Schritt soll gegen Radenthein folgen
Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Rocks allerdings nicht. Bereits am Samstag steht das nächste Heimspiel auf dem Programm. Mit Radenthein gastiert ein Liga-Neuling in Mattersburg, der ebenfalls mit einem Erfolgserlebnis anreist. Die Kärntner feierten in der vergangenen Runde mit einem Overtime-Sieg gegen Rapid ihren ersten Saisonsieg.
Für Hallett ist daher klar, dass die Aufgabe keineswegs auf die leichte Schulter genommen werden darf. „Den nächsten Schritt wollen wir gegen Radenthein machen“, gibt der Obmann die Richtung vor.
Vor dem Gegner hat er durchaus Respekt: „Ein gutes Team, das wenig Druck hat. Sie haben drei starke Slowenen. Da müssen wir aufpassen.“
Die Rocks werden also gefordert sein, ihre defensive Stabilität aus Wien mitzunehmen und gleichzeitig im Angriff zuzulegen. Eine gute Nachricht gibt es dabei für die Burgenländer: Drew Koka steht gegen Radenthein wieder zur Verfügung und soll der Mannschaft zusätzliche Optionen geben.