Eberau gab ein 2:1 noch aus der Hand

Burgenland Energie Landesliga

Nach dem 1:5 im Derby gegen Pinkafeld wollte Eberau gegen Deutschkreutz gewinnen. Doch nach einer 2:1-Führung verlor man noch 2:3.

Eberau gab ein 2:1 noch aus der Hand

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Eberau - Deutschkreutz 2:3. Die Zeichen beim SV Eberau standen gegen den FC Deutschkreutz im Heimspiel auf Wiedergutmachung. Trainer Christoph Herics schickte elf Mann aufs Feld, die sich für die Niederlage im Derby gegen Pinkafeld revanchieren wollten.

Das merkte man sofort, die Eberauer waren griffig und aggressiv und machten das Spiel. Doch den ersten Treffer im Match erzielten die Gäste, die in Minute 20 über die Führung durch Luca Treiber jubelten.

Eberau ließ sich davon wenig beeindrucken, spielte mutig nach vorne. Nach der Pause fielen dann die Tore. Zweimal staubte Niko Urbauer im Fünfmeterraum ab und drehte das Spiel auf 2:1 (57., 64.).

Die Flanke zum zweiten Tor schlug ausgerechnet Alex Resner mustergültig - der Spieler am Platz, der gegen seinen Ex-Klub antrat. Erst im Sommer wechselte Resner von Deutschkreutz nach Eberau.

Deutschkreutz drückte nach 1:2 aufs Tempo

Doch gegessen war das Spiel mit dem 2:1 noch lange nicht. Angetrieben von Kapitän Christopher Lipowsky und Tobias Gager, der das Match an sich riss, holten die Deutschkreutzer zur Aufholjagd aus.

Gager kam in Minute 78 freistehend zum Abschluss und erzielte den Ausgleich. Kurz darauf kombinierten sich die Gäste durch die Eberauer Abwehr, David Thumberger traf nach Fabiankovits-Vorlage satt ins rechte untere Eck und stellte die Partie neuerlich auf den Kopf.

Eberau warf jetzt alles nach vorne, unter anderem agierte Mark Jagodics als Mittelstürmer. Aber der Treffer wollte nicht mehr gelingen. Die Eberauer bleiben damit hinten in der Tabelle und müssen jetzt nach Neudorf, wo man im Frühjahr mit 3:0 siegte.

Statistik

Eberau - Deutschkreutz 2:3 (0:1).-
0:1 (20.) Luca Treiber, 1:1 (57.) Urbauer, 2:1 (64.) Urbauer, 2:2 (78.) Tobias Gager, 2:3 (85.) Thumberger.
SR: Tatzber, 250.
Eberau: S. Kracher; Csikos, Bardics, Jagodics, Pataki; Dominik Kracher, Pomper, Wiesler (89. Heindl); Lendl (68. Stampfel), Urbauer, Resner.
Deutschkreutz: Horvath; Stutzenstein, Tröscher, Godovitsch, Lipowsky, Fellinger (56. Fabiankovits), Tobias Gager, Luca Treiber (94. Leon Treiber), Petö, Nagy, Thumberger (91. Neubauer).
Reserve: 1:1 (Bauer; J. Gager).