Edelserpentin glänzte mit Effektivität und holte Punkt beim Leader

Burgenland Energie landesliga

Klingenbach freute sich über den späten Ausgleich und blieb an der Tabellenspitze, weil auch die Konkurrenz nicht gewinnen konnte.

Klingenbachs Linksfuß Branislav Sluka musste gegen Edelserpentin Rechtsverteidiger spielen

Klingenbachs Linksfuß Branislav Sluka musste gegen Edelserpentin Rechtsverteidiger spielen

© Günther Pavlovics

Klingenbach - Edelserpentin 2:2. Der Tabellenführer startete mit einem weinenden Auge ins vorletzte Heimspiel in diesem Jahr und konnte am Ende doch noch ein bisschen lachen. Weil auch Bad Sauerbrunn und Leithaprodersdorf zwei Punkte liegen ließen bleibt Klingenbach durch den späten Ausgleich von Michal Kozak an der Spitze. „Diesmal haben wir nicht verloren", sagte Klingenbachs Trainer Thomas Klemenschitz. Wie schon in Pinkafeld und daheim gegen Deutschkreutz war man die bessere Mannschaft, hat aber die Chancen nicht genutzt. Damals holte Klingenbach keinen Punkt, diesmal sicherte man sich wenigstens einen.

Vidovic ging den Klingenbachern ab

Edelserpentin trat mit einer Fünferkette an und lauerte auf Umschaltmomente. Schon in der 2. Minute spintete Patrik Szabo auf der rechen Seite nach vorn, sein Pass in den Rückraum verwertete Arnold Horvath zur frühen Führung. Es sollte eine seltene Annäherung der Südburgenländer auf das Tor von Stefan Schuller bleiben. Klingenbach hingegen rannte auf das gegnerische Tor an. Allerdings fehlte mit Antonio Vidovic der Stürmer der zuletzt in Halbturn zwei Mal getroffen aht, aber auch am Knöchel getroffen wurde und wahrscheinlich auch noch im Schlager in Bad Sauerbrunn fehlen wird.

Der Ausgleich gelang Linksverteidiger Mario Horvath, der in den Strafraum gesprintet war und einen langen Ball von Jakob Szorger mit der Schulter ins Tor beförderte. Danach aber gingen die Heimischen recht sorglos mit dem Möglichkeiten um. Nach der Pause vergab Michal Kozak allein vor Nico Reinprecht. Der Tormann von Edelserpentin hielt danach einen Drehschuss des sonst so treffsicheren Slowaken. Und Edelserpentin? Die warteten auf Konter, spielten sie aber ungewohnt schlampig. Aber einmal kam Balint Gergely an den Ball, seinen Weitschuss verpasste Schuller um Fingerbreite. Edelserpentin ging mit dem zweiten Schuss aufs Tor wieder in Führung.

Kozak kam doch noch zu seinem Treffer

Klingenbach warf alles nach vor. Nico Reinprecht hielt einen Kopfball von Kozak, der Ball kam zu Nikola Badjikicz, der wieder flankte. Diesmal war Kozak vor dem Tormann am Ball. Klingenbach freute sich über den Ausgleich, Edelserpentin wollte ein Foul am Tormann gesehen haben. Klingenbach fehlte auch Luca Binder, der im Abschlusstraining umgeknickt war. Sein Ersatz war Lucas Kroyer, der sich aber schon früh eine Muskelverletzung zugezogen hat und sicherlich die letzten beiden Partien im Herbst verpassen wird. Branislav Sluka wechselte vom linken Mittelfeld auf die Position des Rechtsverteidigers. Trainer Klemenschitz: „Das war besser, als die Spiele, in denen wir überlegen waren, die wir aber verloren haben. Leider haben wir auch aus den vielen Standards nicht viel gemacht."

Statistik

Klingenbach - Edelserpentin 2:2 (1:1).

0:1 (2.) Horvath, 1:1 (15.) Hartmann, 1:2 (77.) Gergely, 2:2 (87.) Kozak.

SR: Windisch, 250.

Klingenbach: Schuller; Kroyer (13. Csmarich), Chribik, Ivancsits, Hartmann; Federer, Szorger, Stahleder, Sluka; Kozak, Bas (65. Badjikic).

Edelserpentin: Reinprecht; Halper, Zink, Ungerböck, Kirnbauer (55. Noah Kappel), Gergely; Szabo, Varga, Arnold Horvath, Forintos; Csonka.

Reserve abgesagt.