Großübung „Rosalia 2026“: Rotes Kreuz trainierte für Ernstfall

realitätsnah

Ein Fettbrand bei einem Hoffest, ein schwerer Verkehrsunfall nach einem Polterabend und vermisste Personen im Wald: Die Katastrophengroßübung „Rosalia 2026“ stellte vergangenen Samstag die Einsatzkräfte des Roten Kreuzes und der Feuerwehr vor anspruchsvolle Herausforderungen.

Im Mittelpunkt der Übung stand die Versorgung zahlreicher Verletzter, die Koordination unterschiedlicher Einsatzkräfte und die Führungsstrukturen bei Großeinsätzen.

Im Mittelpunkt der Übung stand die Versorgung zahlreicher Verletzter, die Koordination unterschiedlicher Einsatzkräfte und die Führungsstrukturen bei Großeinsätzen.

© Simon Heinrich

Über 80 Rotkreuz Mitarbeiter aus dem gesamten Burgenland trainierten bei zwei realitätsnahen Szenarien die Zusammenarbeit im Großeinsatz. Organisiert wurde die Übung von der Rotkreuz-Bezirksstelle Mattersburg.

Ziel der Großübung war es, die Zusammenarbeit zwischen Rettungsdienst, Katastrophenhilfe und Feuerwehr zu trainieren. Im Mittelpunkt der Übung stand die Versorgung zahlreicher Verletzter, die Koordination unterschiedlicher Einsatzkräfte und die Führungsstrukturen bei Großeinsätzen. Neben Rettungsdienstteams und Schnelleinsatzgruppen (SEG) aus dem gesamten Burgenland waren auch spezialisierte Rotkreuz Einheiten wie die Suchhunde Burgenland, Krisenintervention Burgenland, die Mobile Leitstelle und die neue Rotkreuz-Drohne Burgenland beteiligt. Auch mobile Sanitätseinrichtungen kamen zum Einsatz. Die Feldküche des Roten Kreuzes Burgenland sorgte für die Verpflegung der Teilnehmer. Zahlreiche Statisten mit realitätsnah dargestellten Verletzungen schufen herausfordernde Einsatzbedingungen.

Zwei Szenarien forderten die Einsatzkräfte

Beim ersten Szenario wurde ein Fettbrand während eines Hoffestes auf einem Pferdehof angenommen. Rund 60 Personen waren betroffen, etwa 30 davon verletzt, darunter mehrere Kinder. Im Mittelpunkt stand die Versorgung zahlreicher Brandverletzungen und die enge Zusammenarbeit zwischen Feuerwehr und Rotem Kreuz.

Das zweite Szenario stellte einen eskalierten Polterabend mit schweren Folgen dar: Ein Traktoranhänger war umgekippt, zudem kam es zu einem Verkehrsunfall mit einem Pkw und Fahrerflucht. Von rund 30 beteiligten Personen waren 23 verletzt, vier weitere wurden im angrenzenden Wald vermisst. Neben der medizinischen Versorgung galt es daher, eine großangelegte Personensuche zu koordinieren.

„Ein besonderer Dank gilt allen beteiligten Einsatzkräften, den mitwirkenden Organisationen und Partnerorganisationen sowie den zahlreichen Statisten, die mit ihrem Engagement zum Gelingen der Großübung beigetragen haben. Ebenso bedankt sich das Rote Kreuz Burgenland beim Organisationsteam der Bezirksstelle Mattersburg für die hervorragende Vorbereitung und Durchführung“, heißt es von Seiten des Roten Kreuzes Burgenland.

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