Gruppe Nord: Zwischen Derbyfieber, Stelzenessen, Verletzungspech und Torjubel
Aufgegaberlt Gruppe Nord
Der ASV Nickelsdorf hatte nach dem 3:1-Heimsieg gegen Frauenkirchen alles Grund zum Feiern.
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Burgenlandliga
Stelzenessen. Der SK Pama lädt am Samstag, 17. Oktober, zur großen Stelzenparty in den Klubraum ein. Ab 11 Uhr mittags und ab 18 Uhr abends warten knusprige Stelzen, kühles Bier und gemütliches Beisammensein auf die Besucher. Auch sportlich steht ein Leckerbissen auf dem Programm: Um 18 Uhr steigt das Burgenlandliga-Derby zwischen dem SK Pama und dem USV Halbturn. Vorbestellungen für die Stelzen sind noch bis Dienstag, 13. Oktober, unter der Telefonnummer 0664/94 84 794 möglich.
Gute Besserung. Gleich zwei Verletzte gibt es beim SK Pama zu beklagen. Tormann Niklas Groß zog sich im Spiel in Lackenbach einen Bänderriss zu. Und Christian Rausch erlitt im U23-Spiel eine Wirbelprellung und wird für fünf Wochen eine Halskrause tragen müssen. Beiden wünscht der SK eine rasche Genesung.
2. Liga Nord
Nachwuchs-Hallenturnier. Der UFC Tadten veranstaltet am 20. und 21. Februar 2027 ein großes Nachwuchs-Hallenturnier in Neusiedl am See. Am Samstag sind die Altersklassen U7 und U9 im Einsatz, am Sonntag folgen die U8, U11 und U13. Anmeldungen sind bereits möglich. Kontakt: office@ufc-tadten.com.
Monsterparty. Am Samstag, 31. Oktober, wird es beim SC Kittsee schaurig-schön! Der Fußballverein lädt zur großen Monsterparty auf den Sportplatz ein. Den Auftakt macht um 18 Uhr ein Damenfußballspiel, ehe sich ab 20 Uhr die Tribüne in eine Halloween-Partyzone verwandelt. Unter dem Motto „Von Transsilvanien bis zum Mont Blanc – die Monster treffen sich in Kittsee!“ warten Musik, spezielle Drinks, kulinarische Köstlichkeiten und besondere „Monster-Deals“ auf die Besucher.
Grundverschieden. Mit der ersten Halbzeit in Andau war Gols-Trainer Hans Thüringer noch zufrieden: „Eine sehr gute Vorstellung“, so der Coach. Doch dann kam der Bruch. „Der zweite Durchgang war miserabel.“ Marcel Toth fehlte immer noch, mit ihm ist im Herbst wohl nicht mehr zu rechnen. Stürmer David Krutzler hat seine Krankheit überstanden, musste aber zunächst auf der Bank Platz nehmen.
Dickes Lob. Dies hatte Deutsch Jahrndorf-Coach Markus Tschida für seinen Youngster Christian Pahr parat: „Er war am Freitag schon seit 6 Uhr unterwegs, hatte dann in Wien 10 Stunden Schule. Das nenne ich Einsatz.“ Pahr gelang in Illmitz sogar der Führungstreffer beim 5:3-Sieg.
Jolly Joker. Bereits zum zweiten Mal traf Kittsee-Angreifer Ibrahim Kamasik, der lange Zeit rekonvaleszent war, bei seinem Kurzeinsatz. Beim 3:2-Sieg über Hornstein gelang ihm drei Minuten nach seiner Einwechslung der 2:2-Ausgleichstreffer.
Alle eingewechselt. Windens Trainer Norbert Pammer tauschte beim 4:1-Sieg gegen Gattendorf alle Ersatzspieler ein. „Das sind lauter Jungs aus Winden, die haben sich sehr gefreut.“ Namentlich handelt es sich um Manuel Kientzl, Fabian Kientzl, Simon Kientzl, Florian Nief und Laurenz Köstner.
Wenig Stabilität. Die Mini-Krise der Wimpassinger ist dem ständigen Wechsel in der Grundformation sowie den zahlreichen Verletzungen geschuldet. „Die Aufstellung kann ich mir würfeln“, so Trainer Peter Kaltenegger. Visar Ziberi war krank, Filip Orsula musste verletzt raus, Besnik Murseli war ebenfalls angeschlagen. Filip Masulovic beißt trotz Achillessehnenproblemen die Zähne zusammen. „Er hängt im dritten Gang“, meint der Coach.
Tolle Steigerung. Die Reservemannschaft aus Tadten war in der vorigen Saison alles andere als gut bestückt. Im Herbst 2025 mussten sechs Partien abgesagt werden. Seit diesem Kalenderjahr läuft es wieder, aktuell steht man auf dem zweiten Platz.
1. Klasse Nord
Sautanz. Der FC Veganis St. Andrä lädt am Samstag, 17. Oktober, zum Sautanz auf den Fußballplatz ein. Gemeinsam mit dem FC Bauchfleisch sorgt der Verein ab 10.30 Uhr für kulinarische Schmankerl. Auf der Speisekarte stehen Blunzn, Bratwurst, Schnitzel und Kümmelbraten mit Paradeiskraut. Alle Speisen werden auch zum Mitnehmen angeboten. Für Unterhaltung sorgt Live-Musik. Auch sportlich wird einiges geboten: Um 13.30 Uhr trifft die Reserve auf den ASV Nickelsdorf, ehe um 15.30 Uhr die Kampfmannschaften der beiden Vereine aufeinandertreffen.
Nachwuchs im Rampenlicht. Der SV Wulkaprodersdorf lädt am Samstag, 17. Oktober, zum großen Heimspieltag seiner Nachwuchsmannschaften ein. Den Auftakt machen um 8.30 Uhr die U6-Bambinis, die gegen den UFC St. Georgen ihr allererstes Spiel bestreiten. Um 9.30 Uhr folgt ein Heimturnier der U8, ehe um 13 Uhr die U10 auf den SV Mörbisch trifft. Den Abschluss bildet um 14.30 Uhr das Duell der U11 „Weiß“ gegen Hornstein. Im Mittelpunkt stehen dabei vor allem Spaß, Teamgeist und die Freude am Fußball. Für Speis und Trank ist gesorgt, am Vormittag gibt es zudem Kostproben von handgemachtem Müsli der Marke „Frau Früh“.
Gelbsperren. Gleich zwei Spieler haben in der aktuellen Runde die fünfte Gelbe Karte gesehen und sind daher im nächsten Match gesperrt: Tomas Bagi (Frauenkirchen) und Markus Fabsich (UFC Pama).
Schwieriger Gegner. Das erwartet sich Apetlon-Coach Clemens Mahr vom kommenden Spiel gegen den UFC Stotzing. „Gerade im Zentrum haben sie viel Qualität, darauf müssen wir uns gut einstellen“, so Mahr.
Angeschlagen. Bei den Apetlonern sind fürs Wochenende zwei Spieler fraglich. „Wir müssen die nächsten Tage abwarten, aber Stand jetzt könnten wir auch diese beiden Ausfälle gut kompensieren“, meinte Apetlon-Trainer Mahr.
Frühschoppen. Der UFC Pama lädt am Sonntag, 8. November, ab 11 Uhr zum traditionellen Frühschoppen mit vielen verschiedenen Speisen auf den UFC-Sportplatz ein. Wichtig: Die Stelzen, die auch als halbe Portion bestellt werden können, müssen bis spätestens 27. Oktober bei Sandra Werdenich unter 0650/6301081 vorbestellt werden. Speisen können auch abgeholt werden, wobei eigenes Geschirr mitzubringen ist, um einen Verpackungsaufschlag zu vermeiden.
Minimalziel erreicht. Der SC Apetlon hat bereits jetzt sein Minimalziel für die Hinrunde erreicht. 18 Punkte, schon jetzt so viele wie in der gesamten vergangenen Spielzeit zusammen. „Jetzt arbeiten wir weiter, entwickeln unseren Fußball und versuchen, Punkte zu sammeln wie die Eichhörnchen, dann schauen wir weiter“, gab sich Apetlon-Trainer Mahr zuversichtlich.
Top-Debut. Podersdorf-Kicker Maximilian Grießer stand das erste Mal in seiner Karriere in der Startelf einer Kampfmannschaft. „Er hat seine Sache mit Bravour gemeistert und eine Top-Leistung abgeliefert.
Erneut verletzt. Nickelsdorf-Kicker Paul Schütz hat sich kurz nach seinem Comeback erneut am Knie verletzt und wird wohl die gesamte Hinrunde ausfallen. „Wir wünschen Paul alles Gute und eine schnelle Genesung“, so Nickelsdorf-Sektionsleiter Michael Liedl.
2. Klasse Nord
Fluch gebrochen. Ein seltener Lichtblick für den UFC Oggau: Zum ersten Mal seit Wochen kam die Mannschaft ohne neue Verletzungen durchs Spiel. Die generelle Personalsituation bleibt jedoch dramatisch. Mehr als fünf etatmäßige Stammspieler fehlen auf unbestimmte Zeit. Das Lazarett umfasst Kapitän Julian Kröss und die gesamte etatmäßige Defensive samt Keeper.
Kritik angekommen. Nachdem Mörbischs Kapitän und Sektionsleiter Raphael Kummer zuletzt noch die eklatante Abschlussschwäche seiner Truppe bemängelt hatte, folgte am Wochenende die perfekte Antwort. Beim ungefährdeten 4:0-Auswärtserfolg in Hirm/Zillingtal glänzte die Mannschaft plötzlich mit eiskalter Effizienz.
Bruchlandung. Die Trausdorfer Achterbahnfahrt geht weiter. Pressesprecher Florian Strommer rang nach dem 3:3-Krimi gegen Zagersdorf um Erklärungen. Bis zum 3:0 hatte der SCT alles fest im Griff, ehe ein Gegentor aus großer Distanz den völligen Bruch im Spiel brachte. Statt die Überzahl auszuspielen, überließ Trausdorf den Gästen das Feld. Ein weiterer Weitschuss, ein verschätzter Torhüter und kläglich vergebene Matchbälle durch die Offensive um Marcell Deak sorgten schließlich für den Ausgleich. Strommer zog eine bittere Bilanz: „Ein Unentschieden, das sich anfühlt wie eine Niederlage. Wir bringen unsere Leistung momentan leider keine vollen 90 Minuten auf den Platz.“
Kryptonit. Mario Dvornikovich entpuppte sich im Derby gegen den UFC Oggau als absoluter Albtraum für die gegnerische Defensive. Mit seiner enormen Schnelligkeit und dem unbändigen Zug zum Tor wirkte er regelrecht wie Kryptonit auf die Oggauer Dreierkette. Der Lohn für den bärenstarken Auftritt war der starke zweite Platz bei der Wahl zum Spieler der Runde. Dvornikovich verbuchte nicht nur zwei direkte Vorlagen, sondern glänzte auch als indirekter Wegbereiter: Nach seinem wuchtigen Stangenschuss musste Franz Jagschitz den Abpraller nur noch locker ins leere Tor einschieben.

Der SC Kittsee feierte nach dem 3:2-Heimsieg gegen Hornstein eine Kabinenparty ab.
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