Gruppe Süd: Torjäger verletzt, Denkpause und Comebacks

Aufgegaberlt Gruppe Süd

Für „Herki“ ist der Herbst gelaufen - Bänderriss. Außerdem zeigte ein Stürmer am Wochenende zum ersten Mal in dieser Saison so richtig auf und es gab Comebacks, an die man gar nicht mehr glaubte.

Durch das 0:2 gegen Rechnitz rutschten Maxi Zöttl und Schlaining auf den letzten Platz ab. Aus Rechnitz gab es aber Lob für die Schlaininger.

Durch das 0:2 gegen Rechnitz rutschten Maxi Zöttl und Schlaining auf den letzten Platz ab. Aus Rechnitz gab es aber Lob für die Schlaininger.

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2. Liga Süd

Bänderriss bei Herki. Die Befürchtungen haben sich bestätigt, Thomas Herrklotz hat sich beim Spiel in Neuberg einen Bänderriss im Knöchel zugezogen. Am Montag kam die Bestätigung, nach seinen Saisontoren 20 und 21 im Derby verletzte sich „Herki“ und fällt aus. In den kommenden Wochen müssen die Stegersbacher ohne ihren Super-Stürmer auskommen, nach dem 4:1 in Neuberg hat der Tabellenführer 10 Punkte Vorsprung.

Sehr kurios. 10 Punkte liegt der Erste Stegersbach vor dem Zweiten Markt Allhau. Vom Zweiten Allhau bis zum Letzten Schlaining sind es allerdings nur 9 Punkte - ein Zeichen für die pure Dominanz der Stegersbacher. Kurios auch: Allhau hat als Zweiter eine negative Tordifferenz (-1), Tobaj als 14. eine positive (+1). Stegersbach spielt mit 44:9-Toren in einer ganz eigenen Liga.

Topspiel gewonnen. Markt Allhau hat die aufsteigende Form in Kukmirn bestätigt und mit 2:1 gewonnen. „Ein verdienter Sieg“, meinte Pressesprecher Ewald Musser. Das 1:0 fiel schon nach wenigen Sekunden, Stefan Binder nutzte ein frühes Gestocher zur Führung für die Gäste.

Lob für den Gegner. Rechnitz hat Schlaining mit 2:0 besiegt. „Das war aber wahrlich nicht leicht“, stellte Obmann Harry Füzi fest. „Die Schlaininger hatten viele Ausfälle, haben aber gekämpft wie die Löwen. Ein Lob an diese junge Mannschaft, sie steht zu Unrecht am letzten Tabellenplatz.

Früh übt sich. Staunen bei den Besuchern vom Derby Olbendorf gegen Oberdorf. Der 11-jährige Vincent fungierte als Platzsprecher, weil der etatmäßige Platzsprecher ausfiel. Der Youngster machte seine Sache gut, was bei den Fans für Begeisterung sorgte.

Tolle Tore. Oberdorfs Luka Dragovic blüht derzeit richtig auf, zwei Tore im Derby gegen Olbendorf belegen das. Und was für Tore: Zuerst schlenzte er den Ball unhaltbar ins lange Eck, das 2:1 machte er nach einem Eckball volley mit der Ferse. Die Topform registriert auch Lukas Spirk von Ex-Klub Tobaj: „Das freut mich für ihn.“ Am Wochenende hofft Spirk allerdings auf keine Tore, Tobaj trifft auf Oberdorf.

Lob für Goalie. Anstelle von Martin Knar hütete der junge Ersatzkeeper Maxi Kedl das Tor von Stegersbach gegen Neuberg. „Eine top Leistung von ihm“, streute ihm der Sportliche Leiter Stefan Berzkovics Rosen. Und: „Ein Derby auswärts mit 4:1 zu gewinnen, ist nicht selbstverständlich.“

1. Klasse Süd

Comeback. Emotionales Comeback bei Loipersdorf: Aljaz Tot lief wieder auf. Der Slowene war lange out, spielte im Frühjahr zum letzten Mal. Beim 5:2 über Sankt Martin wurde er wieder eingewechselt und verschafft Loipersdorf ab sofort noch mehr Optionen.

Große Freude. Jabings Obmann Christian Gansfuss ist glücklich: „Die Mannschaft ist super drauf, eine Einheit. Und auch unser Trainer leistet top Arbeit. Momentan passt alles.“ Die letzten Ergebnisse geben ihm recht. Am Wochenende zerlegte Jabing Kirchfidisch 6:0.

Heftige Abfuhr. Nach dem guten Start und keiner Niederlage aus 8 Spielen ist bei Sankt Michael der Wurm drin. Die letzten drei Spiele wurden allesamt verloren - mit einer Tordifferenz von 1:13. Gegen Hodis setzte es am Samstag ein 0:7.

Tormann trifft. Güssing hatte am Wochenende in Minihof Liebau einmal mehr Personalnot, weshalb Ersatzgoalie Martin Simon am Feld ran musste. Und wie es der Zufall will, traf der Goalie beim 3:2 sogar. Güssing jubelte über den ersten Saisonsieg und schoss Minihof noch tiefer in die Krise.

Land in Sicht. Welgersdorfs Verletzten-Historie in diesem Herbst ist wild. Jetzt ist aber „Land in Sicht“. „Unsere verletzten Legionäre sollten nach und nach zurückkommen, vielleicht können schon in ein, zwei Wochen alle wieder spielen“, drückt Pressesprecher Dietmar Kaiser die Daumen.

Sechsmal drehte Riedlingsdorf (hier: Fabian Kottuscheck) am Samstag jubelnd ab.

Sechsmal drehte Riedlingsdorf (hier: Fabian Kottuscheck) am Samstag jubelnd ab.

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2. Klasse Süd A

Revanche genommen. Das 2:6 im Hinspiel gegen Redlschlag lag Goberling noch im Magen. Jetzt nahm man Revanche und besiegte Redlschlag mit 3:1. „Die Burschen haben das Derby so richtig angenommen und verdient gewonnen“, so Trainer Michael Koller, der stolz auf die Entwicklung seiner Mannschaft ist. „Wir sind definitiv kein leichter Gegner mehr.“ 18 Punkte nach 11 Spielen sprechen für sich.

Kreuzband ab? Bangen und Zittern beim SV Hochart. Offenbar hat sich Dominik Luif gegen Oberschützen schwer verletzt. „Es handelt sich wohl um eine Kreuzbandverletzung, das MR am Donnerstag soll Aufschluss geben“, hofft Trainer Dieter Höfler, dass sich die schlimmsten Befürchtungen nicht bestätigen.

Pause half. Wolfaus Emil Hamzagic spielt heuer hinter den Erwartungen. Gegen Wiesfleck zog Trainer Hans Peter Paul die Reißleine und setzte Hamzagic auf die Bank. Die Pause zeigte Wirkung, jetzt stand Hamzagic gegen Kroisegg wieder am Platz und war mit zwei Toren und zwei Assists einer der besten Spieler am Platz.

2. Klasse Süd B

Comeback mit Erfolg. Am Wochenende schnürte zur Verwunderung vieler Sturmlegende Anto Tecic für Stinatz wieder die Schuhe. Der 40-jährige Kroate und ansässige Stinatzer hing im Sommer noch die Schuhe an den Nagel, gab aber gegen Hannersdorf aufgrund vieler Ausfälle sein Comeback - mit Erfolg. Tecic erzielte das Goldtor zum 2:1-Auswärtssieg. „Anto ist sehr mit dem Verein verbunden. Wir freuen uns immer, wenn er für uns spielt. Wie er weitermacht, ist dem Trainer und ihm überlassen“, lässt Obmann Peter Zsifkovits die Zukunft des Stürmers offen.

Kurios. Schachendorf musste am Wochenende ohne Trainer Robert Marton auskommen, der Übungsleiter war im Urlaub. Stattdessen übernahmen Obmann Raphael Reiger und Funktionär Mathias Kramelhofer. Und das brachte Glück: Schachendorf gewann gegen Wallendorf 3:2 und holte den ersten Dreier nach fünf sieglosen Partien.

Siegreich. Deutsch Schützen gewann in Ollersdorf verdient mit 4:1, Doppelpacker Paul Zimmermann avancierte zum Spieler des Spiels. Auch in Heiligenbrunn wurde gejubelt. Die Racz-Elf schlug Burgauberg mit 1:0, Tormann Balint Horvath hielt seinen Kasten sauber, parierte bei 0:0 einen Elfmeter. „Ein wichtiger Sieg. Dadurch können wir den Anschluss zur oberen Tabellenhälfte halten“, freut sich der Sportliche Leiter Thomas Kedl.