Halbturner Duell mit Leader Klingenbach

Burgenland Energie Landesliga

Halbturn hat mit Klingenbach (Freitag, 19:30 Uhr) den aktuell schwersten Brocken zu stemmen.

Sie jubelten zuletzt über ein 1:1 in Pama: Jan Schneider (l.) und Sebastian Bruck.Schneeweiß

Sie jubelten zuletzt über ein 1:1 in Pama: Jan Schneider (l.) und Sebastian Bruck.Schneeweiß

© Christopher Schneeweiß

Halbturn - Klingenbach, Freitag 19:30 Uhr. Sieben Punkte aus den jüngsten drei Spielen, nur drei erzielte Tore und eine weiterhin angespannte Personalsituation: Der USV Halbturn hat sich zuletzt als echter Überlebenskünstler erwiesen. Jetzt wartet allerdings eine besonders schwierige Aufgabe. Mit Klingenbach gastiert der Tabellenführer im Schlosspark. Trainer Peter Herglotz hat großen Respekt vor dem Gegner, hofft aber auf eine Fortsetzung der Erfolgsserie – und vor allem darauf, dass seine Mannschaft den eigenen Fans endlich wieder eine überzeugende Heimvorstellung bieten kann. „Klingenbach steht nicht zu Unrecht an der Tabellenspitze“, stellt Herglotz klar. Der Halbturner Coach hat die Entwicklung des kommenden Gegners genau verfolgt. Vor allem die personellen Veränderungen im Sommer hätten Klingenbach zu einer noch gefährlicheren Mannschaft gemacht. „Sie haben sich extrem verstärkt, insbesondere in der Offensive“, weiß Herglotz.

Entsprechend schwierig dürfte die Aufgabe für die Hausherren werden. Während Halbturn zuletzt vor allem durch Kampfgeist, defensive Stabilität und Effizienz überzeugte, verfügt Klingenbach über beträchtliche Qualität im Angriffsspiel. „Zu Hause haben wir zuletzt nicht das Gelbe vom Ei gezeigt“, spricht er die Begegnungen gegen Kohfidisch und Oberpullendorf an. In beiden Partien sei seine Mannschaft hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Das soll sich nun ändern. „Wir wollen unseren Fans wieder etwas bieten“, lautet die klare Ansage des Trainers.

Jakub Sulc dürfte wieder fit sein

Die große Frage vor dem Duell mit Klingenbach betrifft einmal mehr die personelle Situation. Seit Wochen muss Herglotz auf wichtige Spieler verzichten, insbesondere in der Offensive fehlen entscheidende Alternativen. Immerhin besteht nun Hoffnung auf eine leichte Entspannung. Jakub Sulc könnte gegen den Tabellenführer wieder zur Verfügung stehen. Auch bei Daniel Ecker rechnet Herglotz mit einer möglichen Rückkehr. Deutlich unsicherer ist die Situation bei Ivan Hlushko. Der Offensivspieler bleibt weiterhin stark fraglich.

Für Klingenbachs Trainer Thomas Klemenschitz ist das Ziel „weiter dort zu bleiben, wo wir sind". Und das ist an der Tabellenspitze. Auch wenn er vor Halbturn warnt. "Sie trotz ihrer Personalsorgen gute Ergebnisse geschafft." Und er hat auch Respekt vor dem Trainer: „Peter Herglotz ist immer für Überraschungen gut."

Christopher Schneeweiß