Halloween-Kürbisse zerstört: Vierjähriger ist zutiefst enttäuscht
Sachbeschädigung
Erst am Nachmittag vor dem Haus in der Mattersburger Mühlgasse aufgestellt, waren die selbst gestalteten Halloween-Kürbisse wenige Stunden später nur noch ein Trümmerhaufen. Für einen vierjährigen Mattersburger ist die Enttäuschung groß. Die Familie möchte auf das Thema Vandalismus aufmerksam machen und andere sensibilisieren.
Die Kürbisse glichen einem Trümmerhaufen.
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Die Freude darüber währte jedoch nur kurz. Wie die Familie berichtet, wurden die Kürbisse zwischen Dienstag, 13.30 Uhr, und 14.30 Uhr mutwillig zerstört. Am Nachmittag fanden die Bewohner die liebevoll gestalteten Werke zerschlagen vor dem Haus vor.
Besonders getroffen hat der Vorfall den vierjährigen Sohn der Familie. „Er ist sehr traurig und versteht nicht, warum jemand so etwas macht“, schildert sein Vater. Die Enttäuschung gehe mittlerweile sogar so weit, dass der Bub keine weiteren Kürbisse mehr vor dem Haus aufstellen möchte, weil er Angst habe, dass diese erneut beschädigt werden.
Für die Familie steht dabei nicht der materielle Schaden im Vordergrund. Vielmehr gehe es um die Wirkung einer solchen Tat, insbesondere auf Kinder. Stundenlange Arbeit, Vorfreude und Stolz auf die selbst gestalteten Kürbisse seien innerhalb weniger Minuten zunichtegemacht worden.
Mit der Veröffentlichung des Vorfalls möchte die Familie auf die Folgen von Vandalismus aufmerksam machen. Mutwillige Sachbeschädigungen werden oft als harmloser Streich abgetan, hinterlassen bei den Betroffenen jedoch Ärger, Enttäuschung und nicht selten auch Angst. Gerade wenn Kinder betroffen sind, können solche Erlebnisse nachhaltige Eindrücke hinterlassen.
Die Familie hofft nun, dass der Vorfall dazu beiträgt, das Bewusstsein für einen respektvollen Umgang mit fremdem Eigentum zu stärken und andere für die Auswirkungen scheinbar „kleiner“ Zerstörungen zu sensibilisieren.
Da war die Welt noch in Ordnung: Der Vierjährige bei seinen geschnitzen Kürbisse und der Strohpuppe „Koal“.
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