In Deutschkreutz wird Suppe serviert
Burgenland Energie Landesliga
Deutschkreutz hat gegen Leithaprodersdorf Wiedergutmachung im Visier.
Mike Hartl und seine Deutschkreutzer müssen sich gegen Leithaprodersdorf aufrappeln.
© BVZ/Strodl
Die jüngste 0:5-Klatsche in Bad Sauerbrunn will Cheftrainer Mike Hartl so schnell wie möglich vergessen machen. „Die Niederlage war in der Höhe verdient, und es muss unser Lernprozess sein, dass uns so etwas in dieser Art nicht mehr passiert“, appelliert Hartl.
Im Wetterkreuzstadion gab es nach Abpfiff demnach lange rot-schwarze Gesichter - und kurze Kritik von der Tribüne an den Taktiken des Übungsleiters. „Wer Eintritt zahlt und Fan unserer Mannschaft ist, dem steht das auch zu“, stellt sich Hartl vor seine Mannschaft.
Sein Job sei ohnehin, sein Team jetzt wieder sportlich in die richtige Bahn zu lenken. Seine Mannschaft war auch ohne große Kritik ausreichend geknickt, um nun ein anderes Gesicht zeigen zu wollen. Zeigt seine Mannschaft gegen Leithaprodersdorf ihr wahres Gesicht, dann kann er die Niederlage in Bad Sauerbrunn auch schneller wieder vergessen.
„Wir werden jetzt nichts Großartiges verändern. Es darf solche Spiele geben“, sagt er mit einem wichtigen Nachsatz: „Wenn es zur Kategorie Ausrutscher gehört und die Jungs weiterhin im Training gut arbeiten. Jetzt muss jeder einmal seine eigene Suppe auslöffeln.“ Dass es zum ersten Mal in seiner Ära als Chefcoach gegen die alte Liebe geht, berührt ihn dieses Mal weniger als noch vor wenigen Monaten bei der Rückkehr in die LeithArena und dem damaligen 2:0-Erfolg.
„Es ist jetzt ein Spiel wie jedes andere, und ich werde der Mannschaft nicht noch mehr Druck auflegen.“ Rechtsverteidiger Klaus Furtner wird wohl noch fehlen.