SK Pama hat den Sieg im Visier

Burgenland Energie Landesliga

Der SK Pama will gegen Pinkafeld voll anschreiben. Daniel Toth ist gesperrt.

Neues Spiel, neues Glück. Patrik Lörincz (l. gegen Halbturns Martin Leiner) und der SK Pama wollen sich jetzt Aufsteiger Pinkafeld zur Brust nehmen.Schneeweiß

Neues Spiel, neues Glück. Patrik Lörincz (l. gegen Halbturns Martin Leiner) und der SK Pama wollen sich jetzt Aufsteiger Pinkafeld zur Brust nehmen. Schneeweiß

© Christopher Schneeweiß

SK Pama - Pinkafeld, Freitag 18 Uhr. Mit dem SC Pinkafeld gastiert eine Mannschaft, vor der Pamas Sportlicher Leiter David Pototschnig großen Respekt hat. Dennoch ist die Zielsetzung eindeutig: Drei Punkte sollen her, um sich möglichst frühzeitig von der Abstiegszone abzusetzen.

Zuletzt gab es daheim ein 1:1 gegen Halbturn. Besonders bitter war der verschossene Elfmeter von Sebastian Toth kurz vor der Pause. Der sonst so sichere Schütze jagte den Ball über die Latte. „Leider war ich ein bisschen in Rückenlage. Dann ist mir der Ball drübergerutscht und voll aufgestiegen“, ärgerte sich Toth. Es war der erste Fehlschuss nach acht verwandelten Elfmeter in Folge.

Was ebenso schmerzt: Daniel Toth sah im Finish die Rote Karte und wird fehlen. Pototschnig hält den Ausschluss für völlig überzogen. „Daniel wurde vom Gegenspieler beschimpft, danach gab es einen leichten Schubser. Der Schiedsrichter hat die Aktion als Tätlichkeit gesehen.“

Szikonya ist wieder an Bord

Gegen Pinkafeld erwartet Pototschnig ein ganz anderes Spiel. Während Halbturn in Pama vor allem auf eine kompakte Defensive setzte, rechnet Pototschnig damit, dass die Gäste am Freitag selbst die Initiative ergreifen werden. „Pinkafeld ist für mich der stärkste Aufsteiger. Die haben eine brutal starke Offensive“, warnt der Pamaner Funktionär. Die Mannschaft investiere viel und verfüge über beträchtliche Qualität. Deshalb glaubt Pototschnig auch nicht, dass sich die Pinkafelder ähnlich weit zurückziehen werden wie zuletzt die Halbturner.

Das könnte den Hausherren durchaus entgegenkommen, weil sich dadurch mehr Räume für das eigene Angriffsspiel ergeben könnten. Voraussetzung dafür wird allerdings sein, dass Pama die zuletzt immer wieder aufgetretenen Fehler in der Defensive reduziert. Immerhin kassierte der SK in den ersten zehn Meisterschaftsspielen bereits 26 Gegentreffer.

Erfreuliche Nachrichten gibt es von Marcel Szikonya. Der zuletzt aus privaten Gründen verhinderte Spieler steht wieder zur Verfügung und erweitert damit die personellen Möglichkeiten.

Ein Blick auf die jüngsten direkten Duelle dürfte den Pamanern zusätzlich Mut machen. In der Saison 2024/25 blieb der SK gegen Pinkafeld ungeschlagen. Auswärts gab es ein 0:0, daheim ein 3:2.

Christopher Schneeweiß