Silber und Bronze für KBC Rohrbach bei den Slovenian Open
Kickboxen
Mit einer Silbermedaille für Maximilian Hutter und Bronze für Matyas Salga kehrte der ASVÖ Kickbox Club Rohrbach von den 40. Slovenian Open aus Zagorje ob Savi zurück. Verletzungen bremsten die beiden Nachwuchs-WM-Teilnehmer Emily Roth und Matyas Salga.
© zVg
Bei den 40. Slovenian Open 2026 in Slowenien stellte sich der ASVÖ Kickbox Club Rohrbach der internationalen Konkurrenz. Insgesamt 94 Teams mit 480 Athleten und 746 Nennungen waren bei dem traditionsreichen Turnier am Start. Das kleine Rohrbacher Team mit drei Sportlern durfte sich über zwei Medaillen freuen: Maximilian Hutter holte Silber, Matyas Salga erkämpfte Bronze.
Bei den 40. Slovenian Open 2026 in Slowenien stellte sich der ASVÖ Kickbox Club Rohrbach der internationalen Konkurrenz. Insgesamt 94 Teams mit 480 Athleten und 746 Nennungen waren bei dem traditionsreichen Turnier am Start. Das kleine Rohrbacher Team mit drei Sportlern durfte sich über zwei Medaillen freuen: Maximilian Hutter holte Silber, Matyas Salga erkämpfte Bronze.
Silber für Maximilian Hutter
Für das sportliche Highlight aus Rohrbacher Sicht sorgte Maximilian Hutter. Der Nachwuchssportler kämpfte sich bis ins Finale vor und musste sich dort lediglich dem amtierenden Weltmeister aus Ungarn geschlagen geben. Hutter unterlag mit 0:2 und sicherte sich damit die Silbermedaille.
Trainer und Vereinsverantwortliche zeigten sich über die Leistung des jungen Kickboxers erfreut. Bei einem Turnier mit starker internationaler Beteiligung sei der zweite Platz ein beachtlicher Erfolg.
Verletzungspech für Roth und Salga
Weniger glücklich verlief der Wettkampf für Emily Roth. Die WM-Teilnehmerin musste sich in einer neuen, höheren Gewichtsklasse erst zurechtfinden. Nach ihren zwei Goldmedaillen beim Alpe Adria Cup war sie zudem angeschlagen, nachdem sie sich dort verletzt hatte. Gegen eine Gegnerin aus Italien war diesmal Endstation. In zwei Bewerben belegte Roth jeweils den fünften Platz.
Auch Matyas Salga hatte mit körperlichen Problemen zu kämpfen. Nach einer intensiven Wettkampfphase mit zahlreichen Turnieren und der Weltmeisterschaft in Jesolo ging der Nachwuchssportler bereits angeschlagen an den Start. In seinem ersten Kampf zeigte Salga eine gute Leistung, ehe er sich kurz vor Ende der Begegnung, bei einem Rückstand von nur einem Punkt, am Fuß verletzte. Die Verletzung kostete ihn den möglichen Sieg gegen den späteren Turniersieger aus Italien.
Salga versuchte zunächst weiterzukämpfen, doch aus gesundheitlichen Gründen musste der Wettkampf schließlich abgebrochen werden. In der Disziplin Leichtkontakt sicherte er sich dennoch Bronze. In zwei weiteren Bewerben erreichte er jeweils den fünften Platz.
Pause soll neue Kräfte bringen
Für die beiden Nachwuchs-WM-Teilnehmer steht nun zunächst die Erholung im Vordergrund. „Toller Erfolg für Maxi Hutter, der sich Silber bei diesem prestigeträchtigen 40. SLO Open holt. Verletzungspech für unsere zwei Nachwuchs-WM-Teilnehmer Emily Roth und Matyas Salga“, lautet das Fazit des Trainerteams. Beide müssten sich erst in den neuen, höheren Gewichtsklassen zurechtfinden. Eine Pause nach dem Saisonende soll ihnen die nötige Kraft für die kommende Wettkampfsaison geben.
Auch Obmann Christoph Braunrath gratulierte Hutter zu seiner Leistung und wünschte den beiden angeschlagenen Athleten gute Besserung. Er hob die Bedeutung der Medaillen bei einem der traditionsreichsten Turniere im Kickboxsport hervor. Für Roth und Salga sei nun eine Auszeit wichtig, nachdem sie sich mit großem Einsatz durch eine intensive Saison gekämpft hätten.