So soll die neue Raiffeisen-Zentrale in Eisenstadt aussehen
55-Millionen-Projekt in Eisenstadt
Die nun präsentierten Pläne zeigen einen geschwungenen Baukörper mit großen Glasflächen, begrünten Außenbereichen und offenen Arbeitswelten. Die Eröffnung ist für 2030 vorgesehen.
Der Neubau entsteht an der Stadteinfahrt und soll Bankstelle und Verwaltung an einem Standort zusammenführen. Rund um das Gebäude sind Bäume, Grünflächen und bepflanzte Bereiche vorgesehen. Die Planung stammt von „AllesWirdGut Architektur“.
© Bloomimages, AllesWirdGut, RLB Burgenland
Das Bauvorhaben ist bereits bekannt, nun zeigt die Raiffeisenlandesbank Burgenland, wie ihre neue Zentrale an der Mattersburger Straße in Eisenstadt aussehen soll. Die am Montag präsentierten Renderings zeigen ein mehrgeschoßiges, in der Höhe abgestuftes Gebäude mit geschwungener Fassade, weit auskragenden Geschoßdecken und großen Glasflächen. Rund 55 Millionen Euro sollen investiert werden.
Der Neubau entsteht an der Stadteinfahrt und soll Bankstelle und Verwaltung an einem Standort zusammenführen. Rund um das Gebäude sind Bäume, Grünflächen und bepflanzte Bereiche vorgesehen. Die Planung stammt von „AllesWirdGut Architektur“.
Im Inneren setzen die Entwürfe auf helle, offene Flächen mit viel Holz, Pflanzen und großen Fensterfronten. Für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind flexible Bürobereiche, Desk Sharing sowie eigene Räume für Videokonferenzen und Besprechungen geplant. Das dazugehörige New-Work-Konzept wurde vom Beratungsunternehmen Mocoon entwickelt.
Angenehme Atmosphäre soll die Bankgeschäfte künftig noch leichter machen.
© Bloomimages, AllesWirdGut, RLB Burgenland
Kundenberatung im Erdgeschoß
Die gesamte Kundenbetreuung soll im Erdgeschoß gebündelt werden. Vorgesehen sind Beratungsräume, diskrete Kassenbereiche, ein großer Kundentresorraum und barrierefrei erreichbare Veranstaltungsflächen. Firmenkundengeschäft, Handel und Gewerbe, Private Banking sowie das Wohntraumcenter sollen künftig unter einem Dach angesiedelt sein.
Der bisherige Standort in der Friedrich Wilhelm Raiffeisen-Straße könne nicht mehr erweitert werden, teilte die Bank mit. Teile des Gebäudes stammen aus den 1950er-Jahren. Als weitere Gründe für den Neubau werden fehlende Barrierefreiheit, Platzmangel und die begrenzte Parkplatzsituation genannt.
Baustart für Ende 2027 geplant
Beheizt werden soll das neue Gebäude mit Erdwärme. Auf den Dachflächen ist eine Photovoltaikanlage mit mehreren hundert Kilowatt-Peak samt Batteriespeicher vorgesehen. Rund 30 Prozent der Parkplätze sollen E-Ladestationen erhalten, dazu kommen zwei Schnellladestationen. Angestrebt wird eine Zertifizierung nach dem Standard „klimaaktiv Gold“.
Die Einreichung bei der Stadtgemeinde soll bis Ende 2026 erfolgen. Spatenstich und Baustart sind für das vierte Quartal 2027 geplant. Die Übersiedelung und Eröffnung sollen im dritten Quartal 2030 folgen.