St. Margarethen und Bad Sauerbrunn im Schlager mit Personalsorgen

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Bei St. Margarethen ist Abwehrchef Thomas Jusits gesperrt. Bad Sauerbrunn bangt um Sebastian Tisch und Manuel Baumgartner.

Thomas Jusits ist ein Vorbild für den Nachwuchs in St. Margarethen, muss gegen Bad Sauerbrunn allerdings zuschauen

Thomas Jusits ist ein Vorbild für den Nachwuchs in St. Margarethen, muss gegen Bad Sauerbrunn allerdings zuschauen

© Günther Pavlovics

St. Margarethen - Bad Sauerbrunn; Freitag, 19.30 Uhr. St. Margarethen lag in Stuben schon 0:2 zurück und gewann noch 5:2. Mit diesem Kraftakt wurde Selbstvertrauen getankt vor den nächsten beiden Kraftakten, die auf die Mannschaft von Franz Lederer warten. Der Dritte und der Zweite sind die nächsten Gegner, am Freitag spielt man daheim gegen Bad Sauerbrunn, eine Woche später tritt man in Leithaprodersdorf an. Dabei wird man sich keinen Start wie in Stuben leisten können. „Da wär ich lieber daheim geblieben", sagte Lederer, der gesundheitlich leicht angeschlagen war. Was folgte, war eine beeindruckende Aufholjagd. „Die Mannschaft hat wirklich Charakter gezeigt", sagte Lederer. Noch vor der Pause glich Dominik Csomos mit zwei Toren aus.

Thomas Jusits muss eine Gelbsperre absitzen

Nach Seitenwechsel brachte Thomas Jusits seine Mannschaft auf die Siegerstraße mit einem Kopfballtor nach einer Ecke. Lederer: „Endlich haben wir nach einem Standard getroffen." Jusits fehlt allerdings im Schlager gegen Bad Sauerbrunn, weil er kurz nach seinem Treffer die Gelbe Karte gesehen hat, es war seine fünfte in dieser Saison. Im Finish trafen noch Jan Fortunits und Csomos, der zum dritten Mal in diesem Spiel erfolgreich war. Die fünf Treffer beendeten eine Flaute im Angriff, davor hatte man in zwei Spielen nicht getroffen. Lederer meinte, aktuell seien zu wenige Spieler vor dem gegnerischen Tor gefährlich. „Wir sind abhängig von Dominik Csomos und Ernest Grvala“, sagte Lederer nach den zwei Spielen ohne Torjubel. Die beiden lieferten in Stuben den Beweis dafür, Csomos mit drei Toren, Grvala mit drei Vorlagen. Defensiv hat man sich die Bilanz mit den zwei Gegentoren etwas verhaut, bei einem Nuller hätte man die beste Abwehr der Liga gehabt.

Zwei Bad Sauerbrunner sind nach dem Cupsieg fraglich

Bad Sauerbrunn fährt mit viel Selbstvertrauen nach St. Margarethen. Die jüngsten Ergebnisse in der Fremde sprechen für sich: In den vergangenen fünf Auswärtsspielen feierte der SCBS vier Siege. Zusätzlichen Rückenwind gibt der 2:0-Erfolg im Cup gegen Kittsee. Ganz ohne Sorgen blickt Trainer Christoph Stifter der kommenden Aufgabe allerdings nicht entgegen. Denn der Cupsieg hatte einen doppelten Wermutstropfen: Defensivmann Sebastian Tisch und Offensivmann Manuel Baumgartner gingen angeschlagen aus der Partie. Ob die beiden rechtzeitig wieder vollständig fit werden, bleibt abzuwarten.

Ausfälle wären für die Bad Sauerbrunner zwar alles andere als ideal, sollen die Zuversicht aber nicht trüben. „Unser Kader ist gut und kann Ausfälle kompensieren“, weiß Stifter um die Breite seiner Mannschaft. Unterschätzen will der SCBS den kommenden Gegner keinesfalls. Stifter weiß, dass die gute Auswärtsbilanz allein keine Punkte garantiert. „Wir spielen gegen einen guten Gegner und müssen daher einen starken Tag erwischen“, stellt der Trainer klar.