Trainerbeben in Steinbrunn

2. Klasse Nord

Der ASV Steinbrunn trennt sich überraschend von Cheftrainer Laszlo Gulyas.

Ausgerechnet vor dem anstehenden Hammer-Programm muss Laszlo Gulyas (l.) seinen Posten räumen. Gellert Ivancsics (r.) übernimmt interimsweise.

Ausgerechnet vor dem anstehenden Hammer-Programm muss Laszlo Gulyas (l.) seinen Posten räumen. Gellert Ivancsics (r.) übernimmt interimsweise.

© zVg/Stefan Popovici Sachim

Beim ASV Steinbrunn bebt kurz vor den wichtigsten Herbstspielen die Trainerbank. Der Tabellensechste hat sich überraschend von Cheftrainer Laszlo Gulyas getrennt. Obmann Harald Marczinyas bestätigt den sportlichen Schnitt: „Es ist richtig, wir haben die Zusammenarbeit mit Laszlo Gulyas beendet.“

Für neue Impulse soll nun ein bekanntes Gesicht sorgen: Gellert Ivancsics rückt in einer Doppelfunktion als Spielertrainer nach. „Wir haben uns vorerst bis zur Winterpause für eine interne Lösung entschieden. Ein Spieler aus den eigenen Reihen wird die Trainingseinheiten leiten“, erklärte der Obmann den Plan für die kommenden Wochen. Befürchtungen, dass im Zuge der personellen Unruhe auch Akteure den Verein verlassen könnten, wischte Marczinyas prompt vom Tisch: „Der Kader bleibt komplett zusammen. Unser Mannschaftsgefüge ist absolut intakt und die Stimmung im Team hervorragend.“

Der Zeitpunkt des Paukenschlags birgt dennoch extreme Brisanz, denn auf Neo-Coach Ivancsics wartet ein echtes Hammerprogramm. In den kommenden beiden Runden trifft Steinbrunn auf den aktuellen Spitzenreiter St. Georgen und den viertplatzierten UFC Oggau. Ob die drastische Trainer-Rochade die erhoffte Initialzündung bringt oder das Team in dieser entscheidenden Phase wichtige Punkte kostet, werden diese beiden Härtetests schonungslos aufdecken.