Unfall bei Wiesen: Christophorus 3 alarmiert, aber nicht benötigt

Großeinsatz der Feuerwehr

Feuerwehren Mattersburg und Pöttsching standen gemeinsam im Einsatz. Entgegen der ersten Meldung war keine Person in den Unfallfahrzeugen eingeklemmt.

Eines der Fahrzeuge war im Frontbereich stark beschädigt, während das zweite Fahrzeug abseits der Fahrbahn in einem Straßengraben zum Stillstand gekommen war.

Eines der Fahrzeuge war im Frontbereich stark beschädigt, während das zweite Fahrzeug abseits der Fahrbahn in einem Straßengraben zum Stillstand gekommen war.

© FF Mattersburg

Am Donnerstagabend wurde die Freiwillige Feuerwehr Mattersburg zu einem Verkehrsunfall im Bereich Pöttsching alarmiert. Aufgrund der Erstmeldung, wonach eine Person in einem Fahrzeug eingeklemmt sein soll, rückte die Feuerwehr Mattersburg um 19.22 Uhr mit dem hydraulischen Rettungsgerät zur Unterstützung der örtlich zuständigen Feuerwehr Pöttsching aus.

Der Unfall passierte bei Wiesen auf der L219 im Kreuzungsbereich der Zufahrten nach Sigleß und Bad Sauerbrunn.

Beim Eintreffen der Einsatzkräfte zeigte sich, dass zwei Fahrzeuge in den Unfall verwickelt waren. Ein Pkw war im Frontbereich schwer beschädigt, ein weiteres Fahrzeug war von der Fahrbahn abgekommen und in einem Straßengraben zum Stillstand gekommen.

Glücklicherweise bestätigte sich die Meldung über eine eingeklemmte Person nicht. Die Verletzten wurden bereits vom Rettungsdienst sowie einem Notarztteam versorgt. Eine technische Menschenrettung durch die Feuerwehr war daher nicht erforderlich. Auch der alarmierte Notarzthubschrauber Christophorus 3 musste nicht mehr eingesetzt werden und wurde noch vor der Landung storniert.

Der Schwerpunkt des Feuerwehreinsatzes lag anschließend auf der Bergung der Unfallfahrzeuge. Das im Straßengraben befindliche Fahrzeug wurde mithilfe des Krans des Wechselladerfahrzeuges der Feuerwehr Mattersburg geborgen. Anschließend entfernten die Einsatzkräfte auch das zweite, schwer beschädigte Fahrzeug von der Unfallstelle.

Währenddessen übernahm die Feuerwehr Pöttsching die Reinigung der Fahrbahn. Ausgelaufene Betriebsmittel wurden gebunden und Fahrzeugteile von der Straße entfernt, um die Verkehrssicherheit wiederherzustellen.

Die Feuerwehr Mattersburg stand mit sieben Fahrzeugen rund eine Stunde im Einsatz. „Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Pöttsching, dem Rettungsdienst und der Polizei für die gewohnt gute Zusammenarbeit“, wird von der FF Mattersburg in einer Aussendung festgehalten.

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