Viele Ausfälle, viel Kampfgeist bei MSV und Bad Sauerbrunn

OSG FRAUEN LANDESLIGA

Langzeit-Ausfall bei den MSV-Damen, zahlreiche fehlende Leistungsträgerinnen beim SC Bad Sauerbrunn: Beide Teams waren zuletzt personell gefordert.

Mattersburgs Kapitänin Vici Mihalits (r.) muss den Rest der Hinrunde verletzungsbedingt auslassen.

Mattersburgs Kapitänin Vici Mihalits (r.) muss den Rest der Hinrunde verletzungsbedingt auslassen.

© Martin Ivansich

Die MSV-Damen müssen in der laufenden Hinrunde einige personelle Rückschläge verkraften. Besonders schwer wiegt der Ausfall von Kapitänin Vici Mihalits, die sich eine Meniskusverletzung zugezogen hat und mindestens für die gesamte Hinrunde ausfallen wird. Auch Abwehrchefin Alina Sugetich steht vorerst nicht zur Verfügung. Sie ist derzeit für einen Monat in Kanada unterwegs und wird in der Hinrunde nicht mehr ins Geschehen eingreifen.

Eine positive Nachricht gibt es hingegen von Nadine Krojer. Nach einer sechswöchigen Pause aufgrund einer Knöchelverletzung ist sie wieder ins Training eingestiegen und könnte der Mannschaft damit zusätzliche Optionen bieten.

Auch im Trainerteam kommt es zu einer Veränderung: Co-Trainer Markus Bürger beendet seine Tätigkeit bei den MSV-Damen aus gesundheitlichen Gründen. Stefan Theiler übernimmt künftig seine Funktion.

Trotz der angespannten Personalsituation bewies die Mannschaft zuletzt Kampfgeist und holte in St. Margarethen ein 2:2.

Sauerbrunn kämpft in Neusiedl bis zum Schluss

Auch der SC Bad Sauerbrunn musste zuletzt einen Rückschlag verkraften. Der Cupsieger reiste extrem ersatzgeschwächt zum Schlager nach Neusiedl und musste sich dort knapp mit 3:4 geschlagen geben. Mit Kapitänin Isabella Halbuer, Heidi Lackner, der zuletzt starken Miriam Pratter, Torfrau Jessica Schwacha, Leonie Fuchs und Anj Piribauer fehlten gleich mehrere wichtige Spielerinnen.

„Uns haben sechs, sieben ganz wichtige Spielerinnen gefehlt“, erklärte Co-Trainer Stefan Pogatsch. Die personelle Situation verschärfte sich im Laufe der Partie zusätzlich: Bad Sauerbrunn musste ohne Wechselspieler auskommen und war lange Zeit in Unterzahl.

Trotz dieser schwierigen Voraussetzungen lieferten die Sauerbrunnerinnen dem Gegner einen offenen Schlagabtausch. Phasenweise war der Cupsieger sogar die bessere Mannschaft und überzeugte mit einer starken kämpferischen Leistung.

„Wir sind ohne Wechselspieler hingefahren, waren dann auch 70 Minuten zu zehnt am Ende und haben aber ein richtig gutes Spiel gemacht, waren phasenweise die bessere Mannschaft“, schilderte Pogatsch. Besonders beeindruckt zeigte er sich vom Einsatz seiner Spielerinnen: „Wir haben uns herausragend gewehrt. Das hat sich am Ende nicht wie eine Niederlage angefühlt.“

Bad Sauerbrunns Kapitänin Isabella Halbauer (l.) fehlt ihrem Team derzeit angeschlagen.

Bad Sauerbrunns Kapitänin Isabella Halbauer (l.) fehlt ihrem Team derzeit angeschlagen.

© Martin Ivansich