Deutschkreutz: Juvina stellt auf Plastikflaschen um

Ab 2026

Ab 2026 setzt das Traditionsmineralwasser Juvina ausschließlich auf PET – eine Entscheidung aus wirtschaftlicher Notwendigkeit.

Deutschkreutz: Juvina stellt auf Plastikflaschen um

© BVZ, Isabella Kuzmits

Ab 2026 wird das beliebte Mineralwasser Juvina nicht mehr in Glas-, sondern ausschließlich in PET-Flaschen erhältlich sein. Der Grund: Die Glasanlage am Standort Deutschkreutz ist veraltet und erfordert Investitionen, die aktuell wirtschaftlich nicht tragbar sind. „Wir kämpfen seit Jahren um das Überleben des Standortes. Eine Stilllegung der Glasanlage ist unvermeidbar, auch wenn dieser Schritt schmerzt“, erklärt Geschäftsführer Patrick Moser.

In puncto Nachhaltigkeit setzt Juvina künftig auf PET-Flaschen mit Recycle-Anteil. Zusätzlich sorgt das seit heuer eingeführte Einwegpfandsystem für eine effiziente Wiederverwertung.

Dennoch bleibt die Umstellung für viele Konsumenten ein sensibles Thema. „Wir verstehen den Unmut, bitten aber um Verständnis. Ein kleinteiliger Produktionsstandort mit einer langsamen Glasanlage erfordert letztlich höhere Produktpreise, die wir so am Markt nicht umsetzen konnten“, heißt es seitens des Unternehmens.

Wer weiterhin österreichisches Mineralwasser in Glas bevorzugt, findet Alternativen innerhalb der Starzinger-Gruppe: Long Life Mineralwasser aus Bad Radkersburg in der Steiermark und Frankenmarkter Mineralwasser aus Oberösterreich bleiben im Sortiment. Viele Handelspartner seien bereits auf diese Marken umgestiegen.