30.000 Sektflaschen hat das Land schon verkauft, 165.000 sind noch da
Abverkauf „planmäßig“
Das Land Burgenland hat nach dem Ankauf von 195.000 Rohsekt-Flaschen der später insolventen A-Nobis Sektkellerei bisher 30.000 Flaschen verkauft.
© BVZ-Archiv, Foto: A-Nobis
Der Abverkauf der Bestände verlaufe „planmäßig und bestätigt den eingeschlagenen Vermarktungsweg“, erklärte die Landesholding Burgenland auf APA-Anfrage dazu. Das Land hatte die Ware 2023 angekauft, um die Liquidität des später in die Insolvenz geschlitterten Unternehmens zu sichern. Gelagert wird der Rohsekt in Rüttelboxen in Parndorf. Vergangenen Sommer verließen dann die ersten Flaschen das Lager. Erstanden wurden sie damals von einem Winzer sowie zwei Lebensmittelketten.
Der Prozess sei als „schrittweise Verwertung der vorhandenen Bestände angelegt“ und werde bis zum vollständigen Abverkauf fortgeführt, hieß es. Aktuell sind rund 30.000 Flaschen verkauft. Der Preis wurde aus Wettbewerbsgründen nicht genannt.
Die Produkte sind aktuell bei zwei Supermarktketten sowie bei HOGAST gelistet und werden aktiv beworben. Für die Landesholding zeigt die bisherige Entwicklung, „dass der eingeschlagene Weg funktioniert und die unterschiedlichen Vertriebskanäle kontinuierlich neue Absatzpotenziale erschließen“. Die A-Nobis Reserve GmbH gehe daher davon aus, dass der schrittweise Verkauf erfolgreich fortgesetzt werden kann.