Burgenlands Bundesliga-Coaches arbeiten am Weg in die Erfolgsspur
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Nach dem Abgang des Oberwarters Daniel Seper als Co-Trainer von Rapid Wien, sind aktuell noch vier Burgenländer in der Bundesliga als Trainer oder Co-Trainer tätig. Sie alle haben schon mit der Vorbereitung auf die neue Saison begonnen und wollen mit ihren Teams entsprechend erfolgreich in die Frühjahrs-Punktejagd starten. Ein Überblick.
Didi Kühbauer wechselte im Herbst vom WAC zum LASK und führte die Linzer wieder zurück zu neuen Höhen.
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Didi Kühbauer. Er trainiert seit dem 5. Jänner mit dem LASK und musste gleich am 6. ins Trainingslager nach Belek aufbrechen, weil das schon vor seiner Zeit terminisiert worden war. „Wichtig ist, dass alle Spieler wie schon im Herbst mitziehen und mit voller Energie dabei sind“, sagte der LASK-Coach unmittelbar vor dem ersten Training. Wie bereits im vergangenen Jahr ist der 45-köpfige LASK-Tross bis 16. Jänner im Hotel Maxx Royal Belek Golf Resort untergebracht. Vier Tormänner und 23 Feldspieler sind dabei. Mit Lenny Pintor (er geht zu einen Klub in die Türkei), Mohamed Sanogo, Bryan Teixeira und Valon Berisha fehlen vier gestandene Profis, die statt des Trainingslagers mit anderen Klubs verhandelt können. Stattdessen sind sieben Talente mit in der Türkei. „Die Jungs sollen einfach ihre Fähigkeiten zeigen und ihr Ding durchziehen. Im Trainerteam versuchen wir, sie so vorzubereiten, damit sie einmal in der ersten Mannschaft Fuß fassen können“, erklärte Kühbauer.
Am Samstag absolvierten die Athletiker das erste Testspiel, das sie gegen die Young Boys Bern mit 3:0 gewonnen haben. In der Türkei wird noch am Donnerstag gegen ZSKA Sofia und Jagiellonia Bialystok gespielt. Abgeschlossen wird die Vorbereitung auf die Frühjahrssaison mit einem Testspiel-Doppel in der Heimat, wo die Linzer am 23. Jänner jeweils im voestalpine Stadion unter Ausschluss der Öffentlichkeit zunächst auf St. Pölten und anschließend auf Amstetten treffen. Die Saison beginnt am 30. Jänner mit dem Cup-Viertelfinale gegen Blau-Weiß Linz. Die Meisterschaft geht eine gute Woche später am 7. Februar mit dem Heimspiel gegen die WSG Tirol weiter.
Tabellarisch liegt der LASK fünf Runden vor dem Ende des Grunddurchgangs und der damit einhergehenden Liga-Teilung mit 29 Punkten auf Platz zwei hinter Leader Salzburg (32). Nach hinten liegt das Feld ganz eng beisammen. Sturm Graz ist Dritter mit 28 Punkten, gefolgt von Hartberg (26), Austria (26) und Ried (26). Rapid ist mit 25 Zählern Siebenter und aktuell knapp unter dem Strich der Zwölferliga, der WAC steht auf Platz acht mit 21 Zählern.
Stephan Helm/Christian Wegleitner. Der Austria-Chefcoach stieg mit Co-Trainer Christian Wegleitner und dem Team am 7. Jänner ins Training ein. Das violette Trainerteam durfte mit Florian Wustinger und Romeo Vučić zwei zuletzt Langzeitverletzte wieder im Kader begrüßen, dazu absolvierten auch Abdoulaye Kanté und Johannes Handl große Teile des Mannschaftstrainings. Ebenfalls dabei waren auch U17-Vizeweltmeister Ifeanyi Ndukwe und Dominik Nisandzic sowie erstmals Valentin Toifl von den Young Violets. Gefehlt haben Manprit Sarkaria, Noah Botić und Ziad El Sheiwi.
Den ersten Test gab es am Samstag mit einem 5:1 gegen Ostliga-Klub Donaufeld. Am 16. Jänner wird auf dem Trainingsgelände gegen Nordsjaelland getestet. Von 19. bis 28. Jänner absolviert die Austria ein Trainingslager in Side (Türkei), wo gegen Teplice und DAC gespielt wird. Am 31. Jänner folgt in Österreich noch ein Testspiel gegen den GAK. Eine knappe Woche später gastieren die Wiener am 6. Februar zum Saisonauftakt in Salzburg.
Christoph Witamwas. Der Schattendorfer steht seit 2. Jänner bei Sturm Graz an der Seitenlinie als Co an der Seite von Neo-Trainer Fabio Ingolitsch. Seit 7. Jänner sind die Steirer auf Trainingslager in Marbella. Dort gab am Donnerstag gegen FC Brügge ein 2:2 im ersten Testspiel des Jahres. Am Mittwoch wird noch gegen FC Kopenhagen getestet, am Donnerstag folgte der Heimflug. Von 18. bis 20. Jänner gibt es noch ein Kurztrainingslager in Catez in Slowenien. Danach folgen die Spiele in der Europa League bei Feyenoord Rotterdam (22. Jänner) und gegen Brann Bergen (29. Jänner) sowie die Cup-Partie in Altach (1. Februar), bevor es am 8. Februar daheim gegen Ried in der Meisterschaft wieder los geht.