Grenzenlos feiern beim VinoBeats-Festival in Fertörakos
Am ungarischen Seeufer
Wenige Kilometer von der burgenländischen Grenze entfernt lädt das VinoBeats-Festival am 30. und 31. Mai zu einem besonderen Erlebnis ein. In den Weingärten zwischen Fertörakos und Balf, mit Blick auf den Neusiedler See, trifft Wein auf Musik – und Menschen von beiden Seiten der Grenze aufeinander.
"Grenzenlos feiern" ist das Motto des Festivals Vinobeats, das nächstes Wochenende unmittelbar hinter der burgenländischen Grenze in den Weingärten zwischen Fertörakos und Balf stattfindet.
© BVZ/Wagentristl
Was als Jubiläumsfeier einer ungarischen Werbeagentur begann, hat sich zu einem grenzüberschreitenden Kulturfestival entwickelt. László Karácsony, Mitgründer der veranstaltenden Agentur Madic Marketing, erinnert sich: „Wir wollten ursprünglich nur feiern – aber es wurde ein Event, das Werte schafft und weiterwächst.“
© VinoBeats, Meszaros Mark
Die Rede ist von „VinoBeats“. Das Festival versteht sich als Fest der Region, das nicht an Landesgrenzen haltmacht. Auf der Weinkarte finden sich ungarische wie auch österreichische Tropfen, das Design der Festivalbecher zeigt den Feuerturm von Sopron und den Leuchtturm von Podersdorf – vereint mit einem Storch, der symbolisch für beide Ufer steht.
Das zweitägige Programm bietet eine Mischung aus Livekonzerten, DJ-Sets und Gesprächsrunden – letztere überwiegend auf Ungarisch. Einer der Fixstarter ist Herbert Mogg alias Groundlevel Vienna, der gemeinsam mit Mr. Funkastick für elektronische Klangteppiche sorgt. Auch kulinarisch ist für Vielfalt gesorgt: Regionale Speisen und natürlich ausgewählte Weine runden das Erlebnis ab.

© VinoBeats, Meszaros Mark
Die Veranstalter, die auch im Weinmarketing tätig sind, setzen auf Regionalität und Nachhaltigkeit. „Für uns ist VinoBeats nicht nur ein Event – es ist eine Haltung. Wir glauben daran, dass der Neusiedler See ein gemeinsames Anliegen ist“, so Mitorganisator Tamás Grubits.
Tickets – als Tages- oder Zwei-Tages-Pässe – sind online über cooltix.hu erhältlich. Der Sonntag bleibt traditionsgemäß frei und lädt zum Entspannen in der Natur ein.
Das Festival richtet sich ausdrücklich auch an Besucherinnen und Besucher aus dem Burgenland – als Einladung, gemeinsam mit den ungarischen Nachbarn zu feiern, was die Region so besonders macht.