Um 4,7 Prozent mehr Arbeitslose im Bezirk Oberpullendorf
Arbeitsmarkt-Bilanz 2025
Im Jahr 2025 waren im Bezirk Oberpullendorf durchschnittlich 878 Menschen arbeitslos vorgemerkt (391 Frauen, 487 Männer).
Arbeitsmarktservice-Geschäftsstellenleiterin Jutta Mohl lädt alle lehrstellensuchenden Jugendlichen am 16. Jänner zum Lehrlingscasting in den Oberpullendorfer Rathaussaal ein.
© AMS Oberpullendorf/Hollunder, Maria Hollunder
Die Zahl der unselbstständigen Beschäftigten ist 2025 im Bezirk Oberpullendorf nahezu unverändert geblieben und liegt bei rund 13.400 Personen (rund 6.400 Frauen und rund 7.000 Männern). Nichtsdestotrotz ist die Arbeitslosigkeit im Bezirk im Jahr 2025 leicht gestiegen und zwar um 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Den größten Anstieg der Arbeitslosigkeit – nämlich von über 6 Prozent – gab es bei den Jugendlichen (bis 24 Jahre). Das heißt im Durchschnitt waren 90 Jugendliche arbeitslos gemeldet. Weniger offene Stellen, aber Plus bei Lehrstellen Durchschnittlich 194 offene Stellen waren beim AMS Oberpullendorf gemeldet – um über 11 Prozent weniger als im Jahr zuvor.
Ein Plus von fast 27 Prozent wurde hingegen bei den offenen Lehrstellen verzeichnet. Im Durchschnitt waren im Jahr 2025 beim AMS Oberpullendorf 32 offene Lehrstellen gemeldet. Dem gegenüber standen durchschnittlich 18 Lehrstellensuchende. Damit gab es im Jahr 2025 einen deutlichen Lehrstellenüberhang.
„Zur Unterstützung der Lehrstellensuchenden und der Lehrbetriebe findet auch heuer wieder unser Lehrlingscasting statt, welches wir gemeinsam mit der Wirtschaftskammer und der Bildungsdirektion veranstalten“, erklärt Arbeitsmarktservice-Geschäftsstellenleiterin Jutta Mohl.
Das Lehrlingscasting geht am 16. Jänner von 9 bis 12 Uhr im Rathaussaal Oberpullendorf über die Bühne. Lehrstellensuchende Jugendliche sind herzlich eingeladen. Über 20 Betriebe werden ihre offenen Lehrstellen präsentieren und für Bewerbungsgespräche oder auch für Informationen zur Verfügung stehen.
„Für 2026 wird ein Wirtschaftswachstum auf niedrigem Niveau prognostiziert. Wir rechnen mit positiven Auswirkungen auf dem Arbeitsmarkt ab dem 2. Halbjahr 2026", so Mohl.
Am Arbeitsmarkt wird es 2026 etliche Neuerungen geben, wie das Verbot des geringfügigen Zuverdienstes mit zahlreichen komplexen Ausnahmen, eine neue Weiterbildungszeit mit verpflichtender Bildungsberatung ab 8. Juni 2026, Änderungen bei den Saisonbewilligungen und die Verkürzung der Altersteilzeit.