David Pichler on fire: Top-100 der Doppel-Tenniswelt sind in Aussicht

ATP Challenger Tour

Mit dem Turniersieg in Stettin hat David Pichler ein neues Karriere-Hoch erreicht. Der Doppelspezialist steht in der Weltrangliste auf Platz 110, mit Sichtweite auf die Top-100.

David Pichler befindet sich derzeit in absoluter Doppel-Topform.

David Pichler befindet sich derzeit in absoluter Doppel-Topform.

© Martin Ivansich

An der Seite seines ukrainischen Partners Denys Molchanov setzte sich der 29-Jährige beim Event in Polen durch. Stettin ist auf der zweithöchsten Profiebene von der Besetzung her eines „der stärksten Challenger im Jahr“, ließ der Osliper wissen. Umso höher ist der Erfolg auch zu bewerten.

Im Finale gewann das Österreich-Ukraine-Duo gegen Ivan Luitarevich/Bruno Navarro 3:6, 7:6, 10:6. Für Pichler bedeutete das nach dem Turniersieg mit dem Kroaten Nino Serdarusic in Sofia, dem Finaleinzug mit Österreichs Davis-Cup-Akteur Juri Rodionov im spanischen Monacor und dem Turniersieg mit Rodionov in Cassis (Frankreich) nun den dritten Triumph auf der ATP Challenger Tour in den vergangenen vier Wochen. „Ich hätte mir das nicht besser erträumen können. Ich bin jetzt irgendwie in einen Lauf reingekommen - und wenn's läuft, dann läuft's.“

Auch die mentale Stärke sei derzeit ein wesentlicher Faktor, wie Pichler zudem betont. „Gerade die Big Points, wie etwa im Finale in den beiden Tiebreaks, gehen momentan meistens in meine Richtung. In einem Endspiel ist das mental nochmal eine andere Geschichte, weil es da um enorm viele Punkte geht.“ Bei einem 125er-Challenger wie in Stettin etwa ist der Unterschied zwischen Turniersieg und Finaleinzug rund 50 Zähler.

An der Schwelle zu den Top-100 der Doppel-Tenniswelt stehend wird David Pichler nun drei Wochen am Stück wieder mit dem kroatischen Partner Nino Serdarusic spielen. Die nächste Chance auf Punkte bietet sich diesmal wieder in Österreich - im steirischen Bad Waltersdorf steht ein 125er-Turnier der Challenger Tour am Programm.