3,4 Millionen Nächtigungen: Jetzt ist 2025 das Tourismus-Rekordjahr!

Auch der Winter „zieht“

Das stärkste Tourismusjahr in der Geschichte des Landes war das Jahr 2025: Das ist mit der brandneuen Statistik jetzt amtlich! Mit 3,379 Millionen Übernachtungen und 1,245 Millionen Ankünften wurden neue Höchstwerte erzielt. Im Bundesländer-Vergleich belegt das Burgenland hinter Wien den zweiten Platz bei den prozentuellen Nächtigungs-Zuwächsen.

Starker Dezember. Mit dem „Winterwunder Burgenland“ - als zusätzlicher Magnet neben dem Thermen-Tourismus - wurde auch 2025 die Saison erfolgreich verlängert.

Starker Dezember. Mit dem „Winterwunder Burgenland“ - als zusätzlicher Magnet neben dem Thermen-Tourismus - wurde auch 2025 die Saison erfolgreich verlängert.

© Burgenland Tourismus, Maria Hollunder

Plus 2,8 Prozent an Nächtigungen und um 3,5 Prozent mehr Ankünfte - das macht unterm Strich das nächste Rekordjahr im burgenländischen Tourismus. Mehr Gäste aus dem Inland (2,6 Millionen, plus 2,9 Prozent) und auch mehr von ausländischen Märkten (knapp 782.000, plus 2,5 Prozent) wurden 2025 ebenfalls gezählt. Man habe „Tourismus-Geschichte geschrieben“, freut sich Landeshauptmann Hans Peter Doskozil mit Geschäftsführer Didi Tunkel.

Zum starken Jahresergebnis trug auch der Dezember bei: Mit 166.984 Nächtigungen (plus drei Prozent im Vergleich zum Dezember 2024) war rund um die Thermen und beim „Winterwunder Burgenland“ (mit geschätzten 180.000 Besucherinnen und Besuchern) viel los.

Die Zahlen zeigen auch für Landeshauptmann und Tourismusreferent Hans Peter Doskozil, dass die Tourismus-Strategie wirke: „Nachhaltigkeit, starke Erlebnisangebote und modernes Destinationsmanagement sind die Basis des Erfolgs.“ Bei den Betrieben im ganzen Land bedankt sich Doskozil ebenso wie Burgenland-Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel.

„Das Rekordergebnis 2025 basiert auf klaren Zielsetzungen, starken saisonalen Leitprodukten und konsequenter Marktkommunikation“, schlüsselt Tunkel auf: Eine „Always-on-Strategie“ sorge dafür, dass das Burgenland ganzjährig sichtbar sei und damit neue Zielgruppen erreicht. Die flächendeckende Nachhaltigkeits-Zertifizierung stärke die Position im internationalen Wettbewerb.

Tunkel verweist außerdem auf strukturelle Weichenstellungen: „Mit der Vorbereitung der Tourismusgesetz-Novelle schaffen wir ab Februar 2026 moderne und effiziente Strukturen für ein schlagkräftiges Destinationsmanagement.“ Die Zeilsetzung bringe weniger Bürokratie, klare Zuständigkeiten und mehr Ressourcen für Regionen und Betriebe, so Tunkel.

Das größte Inlands-Plus lieferten wir selbst! Nach Herkunftsmärkten bleibt der österreichische Markt der wichtigste Wachstumstreiber. Die höchsten Nächtigungszahlen entfielen auf Niederösterreich mit 713.276 Nächtigungen (+3,1%), gefolgt von Wien mit 654.915 Nächtigungen (+0,4%) und der Steiermark mit 402.707 Nächtigungen (+0,5%). Ebenfalls stark entwickelten sich Oberösterreich mit 300.000 Nächtigungen (+2,7%) sowie das Burgenland selbst mit 229.885 Nächtigungen (+7,1%).

Viele neue Gäste aus Ungarn: Unter den internationalen Herkunftsmärkten bleibt Deutschland der wichtigste Auslandsmarkt mit 419.452 Nächtigungen (+4,2%). Besonders erfreuliche Zuwächse erzielten Ungarn mit 62.181 Nächtigungen (+14,5%) sowie die Slowakei mit 32.147 Nächtigungen (+7,7%). Auch die Märkte Schweiz/Liechtenstein (+4,4%) und die Tschechische Republik (+0,2%) entwickelten sich positiv.