Mattersburger Günter Dorner wird ASKÖ‑Bundesreferent für Kunstturnen
Aufstieg
Der Mattersburger Turnsport-Funktionär Günter „Lucky“ Dorner übernimmt eine zentrale Rolle im österreichischen Kunstturnen: Er wurde zum neuen ASKÖ‑Bundesreferenten für Kunstturnen gewählt.
ASKÖ Burgenland-Präsident Maximilian Köllner (l.) und Geschäftsführer Andreas Ponic (r.) gratulierten Günter „Lucky“ Dorner zur Wahl zum ASKÖ-Bundesreferenten für Kunstturnen.
© www.askoe-burgenland.at
Große Freude im heimischen Turnsport: Günter „Lucky“ Dorner, einer der prägenden Funktionäre des burgenländischen Kunstturnens, wurde zum ASKÖ‑Bundesreferenten für Kunstturnen gewählt.
„Diese Wahl ist eine wohlverdiente Anerkennung für seinen unermüdlichen Einsatz, seine Leidenschaft und sein Engagement für den Kunstturnsport. Lucky Dorner hat über Jahre hinweg bewiesen, dass er den Sport mit Herz und Verstand vorantreibt – und genau diese Qualitäten machen ihn zur perfekten Besetzung für die neue Verantwortung auf Bundesebene“, wird auf der Homepage des ASKÖ Burgenland festgehalten.
Dorner, der über Jahrzehnte hinweg als Obmann der ASKÖ Kunstturnen Mattersburg tätig war, prägte den Verein wie kaum ein anderer. Von 1998 bis 2023 stand er an dessen Spitze und führte das Team zu bemerkenswerten Erfolgen – darunter mehrere Staatsmeistertitel sowie eine beeindruckende Dominanz in der österreichischen Turn10‑Medaillenbilanz.
Seit vielen Jahren wird in Österreich von der „Täglichen Turnstunde“ gesprochen, die Politik blieb dies bislang schuldig. In Mattersburg wurde bereits im Jahre 2015 hingegen ein Zeichen gesetzt. Unter der Federführung von Dorner wurde das Projekt „Mattersburger Turnkids“ aus der Taufe gehoben. Dabei wird mit jedem Mattersburger Kindergartenkind eine Stunde pro Woche extra geturnt.
Neben seiner Vereinsarbeit bekleidet Dorner seit 2019 das Amt des Präsidenten des Turnsport Burgenland (vormals Burgenländischer Fachverband für Turnen). 2023 wurde er in dieser Funktion bestätigt.
Die offizielle Amtsübernahme erfolgt beim ASKÖ‑Bundestag 2026 – Dorner ist aber bereits jetzt aktiv in die Übergabe eingebunden, um einen reibungslosen Start sicherzustellen.