So wird das Wirtschaftsjahr 2026 im Burgenland

Ausblick

Die BVZ hat die Präsidenten von Arbeiter-, Landwirtschafts- und Wirtschaftskammer sowie der Industriellenvereinigung gefragt, wie sie den Jahreswechsel verbracht haben und was sie sich vom kommenden Jahr erwarten.

Vorsichtig optimistisch für 2026: die Präsidenten der Wirtschaftskammer, Andreas Wirth, der Industriellenvereinigung, Christian Strasser, der Arbeiterkammer, Gerhard Michalitsch, sowie der Landwirtschaftskammer, Nikolaus Berlakovich (v.li.oben im Uhrzeigersinn).

Vorsichtig optimistisch für 2026: die Präsidenten der Wirtschaftskammer, Andreas Wirth, der Industriellenvereinigung, Christian Strasser, der Arbeiterkammer, Gerhard Michalitsch, sowie der Landwirtschaftskammer, Nikolaus Berlakovich (v.li.oben im Uhrzeigersinn).

© zVg WK,IV,AK,LK; Collage BVZ

Für 2026 erwarten alle vorsichtigen wirtschaftlichen Rückenwind, sehen aber weiterhin große Herausforderungen durch hohe Kosten, Fachkräftemangel und unsichere Rahmenbedingungen. Einigkeit besteht darin, dass es mutige Reformen, gezieltes Anpacken und stabile Perspektiven braucht, um Arbeitsplätze zu sichern, den Standort zu stärken und den Menschen Zuversicht zu geben.

Ich werde den Heiligenabend mit der Familie bei der Schwiegermutter in Rohrbrunn, den Silvester entspannt zu zweit in Bad Tatzmannsdorf verbringen. Als persönlicher Vorsätze für das neue Jahr gilt für mich generell: Gesundbleiben ist das Wichtigste!

Zu den Herausforderungen – oder auch erfreuliche Entwicklungen – für 2026: Nach dem wirtschaftlichen Gegenwind der letzten Jahre, sollten wir nächstes Jahr zumindest wieder leichten Rückenwind bekommen, was mehr und sicherere Arbeitsplätze bedeutet.

Die Weihnachtsfeiertage gehören der Familie, da verbringe ich ein paar entspannte Tage mit meinen Lieben, bevor es im kommenden Jahr wieder mit neuem Elan weitergeht. Wir haben heuer auch Zuwachs bekommen: Im Herbst haben meine beiden Söhne jeweils ihr erstes Kind bekommen. Als Großeltern unterstützen meine Frau und ich auch, wo wir können.

2026 will ich gemeinsam mit unseren Mitgliedern und Stakeholdern den Industriestandort Burgenland weiter voranzubringen. Mir ist es dabei wichtig, alle mit ins Boot zu holen: Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Sozialpartnerschaft, Bildung und Gesellschaft. Insofern bleiben meine Vorsätze für das neue Jahr dieselben wie bereits 2025: Die Rahmenbedingungen für unseren Standort zum Positiven mitgestalten.

Eine wesentliche Herausforderung – und gleichzeitig hoffentlich ein erster Lichtblick – wird es sein, die hartnäckige Rezession, die besonders unserer Industrie zu schaffen macht, zu überwinden. Dazu braucht es mutige Maßnahmen: Die Kosten am Standort sind im internationalen Vergleich nach wie vor sehr hoch, wir werden diesen Wettbewerbsnachteil nur mit strukturellen Reformen beheben können.

Ich werde heuer die Weihnachtsfeiertage zuhause im Kreise meiner Familie verbringen. Ich nutze die ruhige Zeit, um Kraft zu tanken, in der Natur, um Sport zu machen und mich viel zu bewegen. Heuer werde ich mit Freunden das Jahr ausklingen lassen. Und Neujahr werde ich wieder mit meiner Familie verbringen.

Zum Jahr 2026: Es sind sehr herausfordernde, unruhige Zeiten. Da gilt es den Menschen Sicherheit und Zuversicht zu geben und ich werde mich daher weiterhin für die Anliegen der Menschen im ländlichen Raum und der Bäuerinnen und Bauern einsetzen.

Die Weihnachtsfeiertage nutze ich bewusst, um zur Ruhe zu kommen und Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Nach einem intensiven Jahr ist das eine wertvolle Gelegenheit, Kraft zu tanken, innezuhalten und Dankbarkeit für das Erreichte zu zeigen. Gefeiert wird traditionell, mit Weihnachtsmette, bodenständigen Essen und viel Zeit mit meiner Frau und den Söhnen. Der Jahreswechsel ist für mich immer ein Moment der Zuversicht: ein Abschied vom Vergangenen, verbunden mit neuen Chancen und Aufgaben. Da aufgrund meiner Fußverletzung die Waldarbeit und Schifahren ausfällt, werde ich mit der Inventur in der Firma beginnen. Persönlich bleibt mir daher wichtig, neben der Verantwortung auch auf Ausgleich und Gesundheit zu achten.

2026 wird für uns ganz klar ein Jahr des Anpackens. Mit der Eigenheimoffensive wollen wir die Bauwirtschaft stärken, mit dem geplanten Ausschreibungsgipfel regionale Betriebe gezielt bei öffentlichen Aufträgen unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Weiterentwicklung der trialen Lehrlingsausbildung, um dem Fachkräftemangel nachhaltig entgegenzuwirken. Auch der Tourismus als Ganzjahresdestination bleibt ein zentrales Thema. Gleichzeitig braucht es endlich spürbaren Bürokratieabbau und Deregulierung, damit unsere Betriebe wieder mehr unternehmerische Freiheit bekommen. Parallel dazu wollen wir die Internationalisierung mit unseren Außenhandelsstellen vorantreiben, damit wir mit tollen Produkten und Leistungen aus dem Burgenland auch die Exportzahlen steigern.