Ausdauer, Koordination und Co.: Fit werden mit Tae Bo

Neudörfl/Wr. Neustadt

Der Neudörfler Markus Köller startet am 10. Jänner mit seinem Fitnesskurs „V-Power“ in Wiener Neustadt.

Der Neudörfler Markus Köller bietet wieder seine Ganzkörperworkouts, angelehnt an Billy Blanks Tae Bo, an.

Der Neudörfler Markus Köller bietet wieder seine Ganzkörperworkouts, angelehnt an Billy Blanks Tae Bo, an.

© zVg

Tae Bo ist eine Mischung aus asiatischen Kampfsportarten und Aerobic gepaart mit schneller Musik. Erfunden wurde das Ganzkörperworkout vom amerikanischen Kampfsportler, Schauspieler und Fitnesstrainer Billy Blanks.

„Es ist im Wesentlichen Schattenboxen. Es geht darum, Fitness aufzubauen, es geht um Kondition und Koordination.“

„Interessiert hat mich Tae Bo schon sehr lange“, erzählt Markus Köller, „schon damals, als ich die ganzen Videos im Fernsehen gesehen habe. Ich wusste aber lange Zeit gar nicht, dass Tae Bo auch bei uns angeboten wird.“ Bis ihn eine Freundin einmal darauf ansprach und ihn zu Kursen mitgenommen hat. „Es hat mir von der ersten Sekunde an sehr gut gefallen. Danach habe ich das auch ein paar Jahre lang gemacht inklusive einer Ausbildung zum Tae-Bo-Instruktor.“

In verschiedenen Studios, zum Beispiel in Baden, Ternitz, Wimpassing oder auch in Wr. Neustadt hat er seitdem Tae-Bo-Kurse als Trainer angeboten. Jetzt startete Markus Köller mit einer neuen Einheit.

Auch wenn Tae Bo verschiedene Elemente aus asiatischen Kampfsportarten wie Karate oder Taekwando enthält, wirklich gekämpft wird dabei aber nicht. „Es werden zwar unter anderem acht Grundtechniken – vier Punches, vier Kicks – gelehrt und ich verwende auch sogenannte Handpratzen, die man zum Beispiel vom Boxen her kennt, um darauf zu schlagen und einen Widerstand zu haben. Es ist aber im Wesentlichen Schattenboxen. Es geht darum, Fitness aufzubauen, es geht um Kondition und Koordination.“

Und es ist natürlich gut geeignet, um ein paar überschüssige Pfunde abzubauen. „Der Kalorienverbrauch pro Stunde liegt bei bis zu 800 Kilokalorien. Es ist also schon schweißtreibend.“

Man muss allerdings kein durchtrainierter Sportler sein, um das Training absolvieren zu können. „Es ist sowohl für Fortgeschrittene, als auch für Anfänger. Jeder trainiert auf seinem eigenen Level, so gut er oder sie eben kann. Deshalb auch mein Leitspruch: ‚Go beyond your limits and reach the next level!‘“ Einsatz und der Wille, die nächste Stufe zu erreichen, sollte natürlich vorhanden sein. Danach, verspricht Markus Köller, „fühlt man sich aber viel besser, lebendiger, vitaler. Dafür, nämlich für vital, steht auch das ‚V‘ in ‚V-Power‘.“

Erste Einheit wird kostenlos angeboten

Als zusätzliche Motivation lassen sich sogenannte Handbandagen erwerben. „Ähnlich wie bei Karate die Gürtel, gibt es bei uns eben die Bandagen. Man beginnt mit der weißen und kann dann schrittweise weitere Farben erwerben.“ Prüfungen dazu wird es bei einem jährlichen Bandagenworkshop geben. Am Dienstag, dem 10. Jänner, beginnt nun die erste Einheit in der HAK Wiener Neustadt (Ungergasse 29). Start ist um 19 Uhr, Dauer: eine Stunde.

Die erste Stunde wird als Schnupperstunde gehalten und kostenlos angeboten. Equipment benötigt man keines, lediglich legere Trainingskleidung und Handtuch. „Es gibt auch eine Elektrolytebar für all diejenigen, die möchten.“ Trainiert wird in der Gruppe, und es ist sowohl für Männer und Frauen geeignet. „Meiner Erfahrung nach, nehmen aber mehr Frauen als Männer teil. Frauen sind einfach widerstandsfähiger“, lacht Köller.