Pinkafeld setzt ein Zeichen gegen Partnergewalt

Ausstellung

Anlässlich der internationalen Kampagne „16 Tage gegen Gewalt an Frauen“ besuchten Schülerinnen und Schüler der HLSP, der HLW und der Mittelschule Pinkafeld das Rathaus, um sich mit den Themen Partnergewalt, Zivilcourage und Gewaltprävention auseinanderzusetzen.

Die Kooperation zwischen den Pinkafelder Schulen, der Stadtgemeinde und dem Verein Frauen für Frauen zeigt, dass Bewusstseinsarbeit besonders dann wirksam ist, wenn sie gemeinsam getragen wird. Die Jugendlichen wurden von HTL Direktor Wilfried Lercher, HLW Direktor Jochen Adorjan und Pflichtschulclusterleiter Franz Rienesl begleitet.

Die Kooperation zwischen den Pinkafelder Schulen, der Stadtgemeinde und dem Verein Frauen für Frauen zeigt, dass Bewusstseinsarbeit besonders dann wirksam ist, wenn sie gemeinsam getragen wird. Die Jugendlichen wurden von HTL Direktor Wilfried Lercher, HLW Direktor Jochen Adorjan und Pflichtschulclusterleiter Franz Rienesl begleitet.

© zvg

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein fachlicher Impuls des Vereins „Frauen für Frauen“, der den Jugendlichen auf verständliche Weise aufzeigte, wie früh Partnergewalt beginnen kann, wo man Hilfe finden kann und wie wichtig das rechtzeitige Erkennen von Warnsignalen ist. Ergänzend dazu wurden die Schüler:innen durch die Ausstellung der Initiative „SToP – Stadtteile ohne Partnergewalt“ geführt, um dort weitere Informationen zum Thema zu erhalten.

Die Ausstellung im Rathaus wurde in Zusammenarbeit mit Lisa Glatz und dem Verein Frauen für Frauen organisiert und von Vizebürgermeister Adrian Kubat unterstützt, der die inhaltliche Bedeutung des Themas hervorhob.

„Gewalt beginnt oft im Verborgenen und genau dort müssen wir sie sichtbar machen. Wenn wir Jugendlichen das Wissen und die Haltung mitgeben, die sie brauchen, dann stärken wir nicht nur sie, sondern unsere gesamte Gesellschaft“, sagt Kubat.

„Es geht darum, Mut zu haben, hinzuschauen, einzuschreiten und Verantwortung zu übernehmen. Das ist keine politische Frage, sondern eine Frage des Anstands. Und ich kann versichern, dass Pinkafeld diesen Weg klar, konsequent und gemeinsam weitergehen wird.“

Die Jugendlichen nutzten die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich mit den Inhalten auseinanderzusetzen. Viele zeigten ehrliches Interesse und nahmen wichtige Gedanken mit, etwa wie man Betroffene unterstützen kann und warum Zivilcourage im Alltag entscheidend ist.