„Oktaeder-Landung“ in Sigleß: Kunst wie noch nie

Ausstellung trifft Party

Die Landung ist geglückt: Auf Einladung des Kollektivs „The Pannonians“ und des Vereins „KUNZT“ kam eine bunte Truppe aus allen (Stil-)Richtungen beim markanten Oktaeder in Sigleß zusammen. Gefeiert wurde mit jeder Menge Gästen, mit Objekten, Digital Arts, Performance und mehr.

„Oktaeder-Landung“ in Sigleß: Kunst wie noch nie

© Diana Millendorfer

Von Weitem ist der Oktaeder über den Hügeln von Sigleß zu sehen; das von Heinz Bruckschwaiger erdachte und realisierte Objekt hat viele schon zur Rast eingeladen und viele inspiriert: Das Kunst-Kollektiv „The Pannonians“ hat den Kraftplatz jetzt zum Ort einer Aktion gemacht, die es so noch nirgends gegeben hat: Digitale Kunst und Skulpturen aus dem 3D-Drucker trafen bei der „Oktaeder-Landung“ auf Performance, Literatur und Musik.

Der Verein „KUNZT“, der Heinz Bruckschwaigers Erbe weiterträgt, sorgte für das Drumherum und die Verpflegung, Familien und Freunde unterstützten die Veranstalter ebenfalls an allen Ecken. Und die angekündigte Party kam in den Abendstunden ganz von allein.

Die Pannonians haben sich rund um Eisenstadt als Kreativ-Netzwerk etabliert und schon bis in die USA internationale Erfolge gefeiert. Die Verbindung zu Sigleß förderte am Samstag nun eine Vielfalt zutage, von der man noch länger reden wird. Eröffnet wurde das Event von Bürgermeisterin Ulrike Kitzinger, zwischen Bildern, Aliens und „Göttinnen“; Christoph Jarmer und Wolfgang Millendorfer übernahmen dann das Mikrofon mit der „Ollahaund-Suppm“ in einer erfrischenden Mischung aus Musik und Literatur.

Zu sehen gab's Skulpturen und Objekte der beiden Pannonians HanZzzel (Hannes Millendorfer) und Stony (Martin Steindl), die beide aus Sigleß stammen, Chris Rawk (Christian Eggenberger) feierte mit seinem digitalen Star kAI Zero eine Video-Weltpremiere und Michi S. (Michael Szivatz) verarbeitete zeitkritische Themen mit lebensgroßen Figuren.

Ebenfalls vertreten waren das bekannte Kollektiv der „CryptoWiener“ mit einem „Besuch von Mundl“ und Gründungsmitglied und Kuratorin des Francisco Carolinum Linz, Julia „Tschuuuly“ Staudach. Medienkünstler Burst zeigte seine Cross-Chain-Artefacts, Bernd Püribauer hat überlebensgroße Skulpturen mitgebracht, Katrin Bernhardt ihre „Göttinnen“, mit denen sie auch zum Spaziergang zu Bruckschwaigers Himmelsleiter und Zeitstuhl einlud.

Klangkunst brachte der Abend mit „U:KUSTIK“ (Ulrich Schleicher), das Finale bestritten Turbodeli mit ihrer Turboshow. Wie gesagt: So hat man das noch nie gesehen - aber die nächsten Überraschungen bereiten die Pannonians jetzt schon vor.

Infos auf www.the-pannonians.com und vereinkunzt.at

„Oktaeder-Landung“ in Sigleß: Kunst wie noch nie

© Diana Millendorfer