Hofer fordert Volksbefragung zu A3-Lückenschluss nach Orban-Treffen
Autobahn-Ausbau
Norbert Hofer und die FPÖ wollen eine Volksbefragung zum Ausbau der A3 bis zur ungarischen Grenze. Dieser könne verhindern, dass der Grenzverkehr die Gemeinden entlang der B16 belaste, so der Ex-Verkehrsminister.
ABD0038_20241004 - EISENSTADT - ÖSTERREICH: Der Dritte Nationalratspräsident Norbert Hofer am Freitag, 04. Oktober 2024, im Rahmen einer Pressekonferenz der FPÖ Burgenland zum Thema "Hofer Spitzenkandidat bei Landtagswahl" in Eisenstadt. - FOTO: APA/HANS KLAUS TECHT
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Beim Besuch des ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán war auch der Ausbau der A3 als Lückenschluss zum frisch ausgebauten ungarischen Autobahn-Netz Thema. Norbert Hofer, ehemaliger blauer Verkehrsminister und Spitzenkandidat der FPÖ bei den Landtagswahlen am 19. Jänner, bringt den Ausbau bis zur Grenze nach Klingenbach wieder aufs Tapet.
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„Der Ausbau des ungarischen Straßennetzes, insbesondere die Anbindung der Schnellstraße M85 an die Autobahn M1, wird die Verkehrsbelastung auf österreichischer Seite deutlich erhöhen. Ohne die A3-Verlängerung werden Gemeinden entlang der B16, darunter Siegendorf, Zagersdorf und Wulkaprodersdorf, erheblich belastet“, so Hofer am Mittwoch in einer Aussendung.
Hofer fordert Volksbefragung
Scheinbar schon im Wahlkampfmodus fordert Hofer, die Bevölkerung via Volksbefragung in die Entscheidungsfindung einzubinden. Diese sei „das richtige Mittel, um die Interessen der Bevölkerung und Anrainer ernst zu nehmen.“

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Der Lückenschluss würde auch den Transitverkehr auf der B50 verringern, meint Hofer weiter. Dieser führe von der A4 in Neusiedl bis zur Auffahrt auf die A3 bei Eisenstadt durch mehrere Ortskerne.
Mit dem Beschluss, die A3-Verlängerung aus dem Bundesstraßengesetz zu streichen, habe der Landtag 2020 „falsche Signale gesetzt.“ Er appelliere daran, die A3 im Bundesstraßengesetz zu belassen.