E-Mobiliät mit Zusatznutzen: Auto als Stromspeicher

Bachelorarbeit

Ein Student der Hochschule Burgenland belegte mittels Simulation: E-Autos können als flexible Hausspeicher Stromkosten und Emissionen deutlich reduzieren.

Die Ergebnisse einer Simulationsstudie unterstreichen das Potenzial von „Vehicle to Home“ im privaten Energiemanagement und liefern wertvolle Grundlagen für künftige Anwendungen.

Die Ergebnisse einer Simulationsstudie unterstreichen das Potenzial von „Vehicle to Home“ im privaten Energiemanagement und liefern wertvolle Grundlagen für künftige Anwendungen.

© zVg

Elektrofahrzeuge können als mobile Stromspeicher einen wichtigen Beitrag zu effizienteren Energiesystemen leisten. Eine Bachelorarbeit im Studiengang Gebäude- und Energietechnik der Hochschule Burgenland untersucht anhand simulationsbasierter Modelle, wie Vehicle-to-Home (V2H) den Eigenverbrauch einer PV-Anlage steigert und den Netzbezug deutlich senkt.

Die Analysen verschiedener PV-Größen und Ladeprofile zeigen: Mit bidirektionalem Laden lässt sich der Strombezug um bis zu 51 Prozent reduzieren, wodurch jährliche Kostenersparnisse von über 1.400 Euro möglich sind. Zusätzlich sinken CO₂-Emissionen um bis zu 370 Kilogramm pro Jahr. „Das Fahrzeug schließt als Speicher die Lücke zwischen Erzeugung und Verbrauch“, so Studienautor Christoph Paar. Das Bachelorstudium Gebäude- und Energietechnik verfolgt das Ziel Fachleute auszubilden, die sich mit der Planung, Installation oder dem laufenden Betrieb technischer Einrichtungen in Gebäuden beschäftigen. Eine Anmeldung für das Studienjahr 2026/27 ist bereits möglich.

www.hochschule-burgenland.at

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