Weltreise von ASKÖ Neudörfl-Spieler Luka Wraber soll in Paris enden
Badminton
Der Wiener Neustädter Luka Wraber (33) kämpft in den nächsten drei Monaten um einen Startplatz bei den Olympischen Spielen.
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Vier Monate hat Luka Wraber noch Zeit. Ende April fällt die Entscheidung, ob sich der Wiener Neustädter zum zweiten Mal nach Tokio 2021 für die Olympische Spiele qualifiziert oder nicht. Aktuell ist der ASKÖ Badminton Neudörfl-Spieler knapp außerhalb der Quotenplätze.
„Wenn ich im Race to Paris noch zwei, drei Spieler, im Optimalfall vier überhole, schaut es aber gut aus“, weiß der 33-Jährige. Recht deutlich vor ihm liegt der für Österreich startende Collins Filimon. Er kommt für einen Quotenplatz aufgrund der fehlenden österreichischen Staatsbürgerschaft aber nicht in Frage. Ihn muss Wraber im Ranking also nicht abfangen.
Körperliche Wehwehchen auskuriert
Wraber selbst beendete 2023 mit guter Form, aber weniger guten Ergebnissen. Zweimal hatte er bei der Auslosung Pech, zweimal war der starke Tscheche Jan Louda sein Gegner. In Indien hatte der Österreicher mit körperlichen Problemen zu kämpfen. „Ich habe etwas Schlechtes gegessen. Mich hat es komplett zerlegt. Ich habe zwar gespielt, war aber komplett kraftlos.“
Über den Jahreswechsel hatte Wraber Zeit zum Regenerieren, kurierte in der Badminton-freien Periode die beiden entzündeten Achillessehnen aus. „Es hat nicht mehr gereicht nur Physiotherapie zu machen. Es brauchte eine Pause.“ Nun ist Wraber zurück am Court, bereitet sich auf die entscheidende Quali-Phase vor.
Einsätze in Asien, Afrika und Europa
Ende Jänner beginnt die Turniersaison mit einem Challenger im Iran. Danach ist ein Start in Aserbaidschan Thema. „Da müsste ich aber wahrscheinlich in die Quali. Da muss man an einem Tag drei Matches spielen und wenn man sich für das Hauptfeld qualifiziert spielt man am Tag darauf wieder zwei. Es ist so schwer nennenswert zu punkten. Ich muss mir anschauen, ob das Sinn macht.“
In weiterer Folge setzt Österreichs Olympia-Hoffnung seine Welt-Tournee mit Starts bei kleineren Turnieren in Uganda, Polen und Kasachstan fort. Um mehr Punkte geht es bei einem Super 300-Series-Turnieren, diese will Wraber - sofern er es mit seiner Ranglisten-Position in die Quali schafft - ebenfalls mitnehmen. „Wenn ich bei den Turnieren ein-, zweimal die Quali schaffe, dann sollte ich bei Olympia dabei sein.“