Burgenländer vernaschen 3,5 Millionen Faschingskrapfen

Bäckerinnung

Der Fasching erreicht mit dem heutigen Faschingsdienstag seinen Höhepunkt – und mit ihm die Nachfrage nach dem süßen Klassiker: dem Faschingskrapfen.

Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth und Landesinnungsmeister Michael Goldenitsch mit den süßen Köstlichkeiten.

Wirtschaftskammerpräsident Andreas Wirth und Landesinnungsmeister Michael Goldenitsch mit den süßen Köstlichkeiten.

© WKB

Im Burgenland werden jährlich 3,5 Millionen Stück verzehrt, österreichweit sind es rund 100 Millionen. „Bei einem durchschnittlichen Durchmesser von neun Zentimetern ergäbe das eine Strecke von Wien bis Tokio“, rechnet Michael Goldenitsch, Innungsmeister der burgenländischen Bäcker, vor. Der Bäckermeister aus St. Andrä am Zicksee kennt auch die Trends in Sachen Krapfen.

Tradition trifft Trend: Vom Marillekrapfen bis zur Dubai-Variante

Die 55 Bäckereien und 103 Konditoreien im Burgenland bieten von November bis zum Faschingsdienstag eine Vielzahl an Krapfenvarianten an. Besonders gefragt bleibt die klassische Füllung mit Marillenmarmelade. Doch auch neue Kreationen sorgen für Abwechslung. „Heuer ist der ,Dubai-Krapfen‘ besonders beliebt. Mit feinem Zuckerwerk, dem sogenannten ,Engelshaar‘, und einer Pistazienfüllung erinnert er an die gleichnamige Schokolade“, erklärt Goldenitsch.

Ein perfekter Krapfen zeichnet sich laut dem Experten durch eine goldbraune Farbe, einen hellen Ring in der Mitte und eine lockere Konsistenz aus. In den kommenden Tagen dürfte der Absatz weiter steigen – bis am Faschingsdienstag der letzte Bissen vernascht wird.