Der Bahntrassen-Radweg ist keine Müllhalde!

Oberschützen - Rechnitz

Der Bahnradweg wird von vielen Menschen genutzt und vorbildlich gepflegt. Trotzdem landet entlang der Strecke immer wieder Müll im Gras.

Was hier am Rand des Radwegs so abgeladen wird, stößt auf völliges Unverständnis.

Was hier am Rand des Radwegs so abgeladen wird, stößt auf völliges Unverständnis.

© Bertie Unger

Wo früher Züge fuhren, rollen heute Fahrräder: Der Bahntrassen-Radweg verläuft auf der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Oberschützen und Rechnitz, ist rund 42 Kilometer lang und wird überaus gut angenommen. Der Radweg gehört zu den beliebtesten Wegen der Region. Spaziergänger (wo erlaubt), Radfahrer und Familien sind hier täglich unterwegs. Die Strecke ist gut gepflegt und wird regelmäßig in Schuss gehalten.

Die Mobilitätszentrale Burgenland bestätigt die wachsende Beliebtheit: Zwei automatische Zählstellen – bei Oberschützen und Hannersdorf – registrierten seit Herbst 2023 jeweils bis zu 26.000 Radfahrer:innen. Der 1. Mai 2025 war bisheriger Rekordtag mit über 1.500 Radfahrer:innen.

Müll statt Natur: Wer verschandelt den Weg?

Umso unverständlicher ist es, dass der Weg immer wieder mit einer Müllhalde verwechselt wird. Getränkedosen, Plastikflaschen und Verpackungen werden einfach achtlos weggeworfen – dort, wo eigentlich Natur und Erholung im Mittelpunkt stehen sollten.

Der Ärger darüber ist groß. Gleichzeitig gebührt jenen Dank, die sich um die Sauberkeit kümmern. Ihr Einsatz sorgt dafür, dass dieser einzigartige Radweg trotz solcher Vorfälle ein gepflegter Ort für Bewegung und Erholung bleibt.