Ehemalige Bahntrasse als beliebte Radroute
Bahntrassen-Radweg
Wo früher Züge fuhren, rollen heute Fahrräder: Der Bahntrassen-Radweg verläuft auf der stillgelegten Bahnstrecke zwischen Oberschützen und Rechnitz, ist rund 42 Kilometer lang und wird überaus gut angenommen. Ein Artikel von Praktikantin Emma Schmid.
Entlang der Route entstehen laufend neue Stationen.
© Bertie Unger
Radfahren gehört zum Burgenland wie der Uhudler zur Jause. Kein Wunder also, dass auch die Radinfrastruktur laufend erweitert wird. Ein Beispiel dafür ist der Bahntrassen-Radweg, der auf der ehemaligen Bahnstrecke zwischen Oberschützen und Rechnitz verläuft – rund 42 Kilometer lang, gut ausgebaut und in Teilen sogar beleuchtet.
„Das Projekt ist nicht abgeschlossen, sondern ein laufender Prozess“, erklärt Harald Popofsits vom Südburgenland Tourismus. Denn bevor aus der stillgelegten Strecke ein Radweg wurde, ging die Trasse vom Verein in Privatbesitz über und schließlich ans Land Burgenland. Seither entstehen entlang der Route laufend neue Stationen – zuletzt etwa ein Info- und Erlebnisplatz rund um die Hügelgräber bei Schandorf oder ein Streuobstgarten mit Info-Station bei Rechnitz.
Zahlen sprechen eine eindeutige Sprache
Die Mobilitätszentrale Burgenland bestätigt die wachsende Beliebtheit: Zwei automatische Zählstellen – bei Oberschützen und Hannersdorf – registrierten seit Herbst 2023 jeweils bis zu 26.000 Radfahrer:innen. Der 1. Mai 2025 war bisheriger Rekordtag mit über 1.500 Radfahrer:innen.
Dass der Weg besonders familienfreundlich ist, liegt nicht zuletzt am kaum wahrnehmbaren Anstieg. „Der Radweg ist auch für jüngere Radfahrer:innen ideal“, sagt Harald Popofsits.