Ein Appetizer im Turnier-Format

Basketball

Der neue Pannonia Cup in Eisenstadt mit allen vier burgenländischen Top-Clubs ist am Freitag und am Samstag die ideale Einstimmung auf den Saisonstart.

Rot-goldener Vierkampf: Neben den Eisenstadt Dragonz (links, Lukas Hahn) und den Oberwart Gunnres (rechts, Ian Martinez Carillo) treten auch die Rocks und die Blackbirds beim Pannonia Cup an.

Rot-goldener Vierkampf: Neben den Eisenstadt Dragonz (links, Lukas Hahn) und den Oberwart Gunnres (rechts, Ian Martinez Carillo) treten auch die Rocks und die Blackbirds beim Pannonia Cup an.

© BVZ/Wagentristl

Am 26. September startet die neue Saison der Basketball Superliga. Sowohl die Eisenstadt Dragonz als auch die Oberwart Gunners haben ihren Kader ordentlich umgekrempelt und sind daher noch in der Einarbeitungsphase und dabei, die Chemie im Team abzustimmen. Der neue Pannonia Cup am 4. und 5. September im Allsportzentrum Eisenstadt ist daher eine ideale Standortbestimmung für die beiden Superliga-Teams. Mit dabei sind auch die beiden burgenländischen Zweitligisten, die Mattersburg Rocks und die Güssing Blackbirds, bei denen die Saison am 3. Oktober startet.

Ein Appetizer im Turnier-Format

© Foto: Martin Ivansich

Ins Leben gerufen wurde das neue Turnierformat von den Eisenstadt Dragonz. Die Idee dazu kam von BBV-Präsident und Dragonz-Vorstandsmitglied Sebastian Kunc. General Manager Roland Knor erklärt: „Das Vorbild dafür war der Steirercup. Im Burgenland lässt sich das System leicht umsetzen, da wir eines der stärksten Basketballländer in Österreich sind“, verweist er auf vier rot-goldene Teams in den zwei höchsten Spielklassen. Die Zweitliga-Teams Mattersburg Rocks und Güssing Blackbirds sagten sofort zu, Oberwart verschob für den neuen Cup extra bereits angesetzte Testmatches.

Härtetest für die Neuen, Leistungsschau für die Fans

Einerseits wollen die Dragonz mit dem Pannonia Cup sich und den anderen Teams eine Standortbestimmung unter Matchbedingungen ermöglichen. „Ein Testmatch hat eine andere Atmosphäre als ein Turnier bei hoffentlich voller Halle“, weiß Knor. Das Faninteresse scheint jedenfalls durchaus gegeben, aus Güssing wird etwa ein Bus anreisen.

Ein Appetizer im Turnier-Format

© Eisenstadt Dragonz

Andererseits sollen natürlich auch die Fans etwas davon haben. Beim Pannonia Cup lernen die Fans ihre neuen Starspieler kennen, bekommen einen Vorgeschmack auf Spielphilosophie und Entwicklung des Eigenbaus. Wer hat sich weiterentwickelt, wer ist wieder fit, wem wird von den Coaches eine wichtigere Rolle eingeräumt? Die endgültigen Antworten folgen zwar erst zum Saisonstart, einen Vorgeschmack gibt es aber bereits beim Pannonia Cup. Nicht nur jene der Dragonz, auch die Transfers der Liga-Konkurrenz deuten darauf hin, dass die Superliga heuer wieder einen qualitativen Schritt nach vorne machen wird und das Niveau im Vergleich zu den Vorjahren noch steigen könnte.

Ab Freitag, 17 Uhr, blickt also ganz Basketball-Burgenland auf das Allsportzentrum Eisenstadt. An Tag eins spielt zweimal ein Superliga-Team gegen einen Zweitligisten. Den Vortritt lassen die Gastgeber dem Vizemeister aus dem Landessüden, der gegen die Rocks um den Finaleinzug spielt. Um 19:30 Uhr dürfen dann die Drachen gegen die Güssing Blackbirds ans Werk. Am Samstag folgen dann die Matches um Platz drei (15:30 Uhr) sowie das große Finale (18 Uhr).

„Die erste Ausgabe sehen wir als Testballon. Wenn alles glatt läuft und das Feedback positiv ausfällt, hoffen wir, dass daraus ein jährlicher Fixtermin wird“, so General Manager Roland Knor abschließend.

Pannonia Cup

Freitag, 17 Uhr: Oberwart Gunners – Mattersburg Rocks; 19.30 Uhr: Eisenstadt Dragonz – Güssing Blackbirds.

Samstag, 15.30 Uhr: Spiel um Platz 3; 18 Uhr: Finale.