Durchwachsene Saison endet für die Dragonz mit einer Niederlage

Basketball Superliga

Aus und vorbei: Die Eisenstadt Dragonz beenden nach dem Vizemeistertitel im Vorjahr die Saison heuer auf Platz zehn.

Lukas Hahn war mit 19 Punkten Top-Scorer der Drachen im Match gegen den SKN St. Pölten.

Lukas Hahn war mit 19 Punkten Top-Scorer der Drachen im Match gegen den SKN St. Pölten.

© BVZ/Wagentristl

Ein letztes Mal ertönte in dieser Saison der Buzzer für die Eisenstadt Dragonz. Nach 25 Niederlagen in 28 Matches kann die Bilanz nicht positiv ausfallen. Die ganze Saison war geprägt von einer knappen Kasse und großen personellen Umbrüchen – die schließlich im Abschied von Headcoach Felix Jambor gipfelte. Ab da spielten die Dragonz de facto nur noch als Vorbereitung auf die kommende Saison. Aber nach dem raketenhaften Aufstieg von einer der schwächsten Landesligen Österreichs zum Vizemeistertitel kann man den Dragonz ein Jahr Leerlauf nicht übel nehmen oder die Dragonz ganz abschreiben. Potenzial für die kommende Saison ist jedenfalls gegeben.

Durchwachsene Saison endet für die Dragonz mit einer Niederlage

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Das zeigte sich auch im letzten Saisonmatch gegen den SKN St. Pölten. Auswärts in Niederösterreich spielten die Eisenstädter einmal mehr bemüht und mit viel Kampfgeist – auch wenn die Energiereserven bei einigen Spielern merklich aufgebraucht waren. St. Pölten startete mit vier Legionären und einem starken fünften auf der Bank. Ein tatsächlicher Niveauunterschied war dabei nicht wirklich bemerkbar, beide Teams zeigten feurigen Offensiv-Basketball und spielten über vier Viertel auf Augenhöhe.

Die Niederösterreicher waren aber, ausgenommen der Dreier-Quote, in allen Metriken das bessere Team: Mehr Rebounds, mehr Assists und weniger Turnover. Diese zarte Überlegenheit summierte sich zum Endstand von 101:90 für den SKN St. Pölten.

Potenzial für die kommende Saison

Vor allem die drei Eisenstädter Guards machten in den letzten Runden eine gute Figur. Lukas Hahn lieferte diesmal 19 Punkte und steuerte auch Assists und Rebounds bei. Jakob Szkutta und Konstantin Sauer steuerten je zwölf Punkte bei.

Durchwachsene Saison endet für die Dragonz mit einer Niederlage

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„Nach dem Heimerfolg gegen Fürstenfeld wollten wir noch ein Mal alles am Feld lassen, um die Saison mit einem Sieg zu beenden“, erklärt Youngster Konstantin Sauer, der sich zu einer der Stützen des Vereins gemausert hat: „Schlussendlich haben wir uns wieder, wie schon so oft, das Leben mit kleinen Fehlern schwer gemacht. Jedoch haben wir bis zur letzten Sekunde gekämpft. Das hat uns, meiner Meinung nach, die ganze, harte Saison über ausgezeichnet.“

Aber Kampfgeist scheint in der Tabelle bekanntlich nicht auf. Weniger Erfolg als Eisenstadt hatten in dieser Saison nur die Fürstenfeld Panthers. Die Burgenländer hängten ihnen erst im vorletzten Match wieder die rote Laterne an und sicherten sich mit Saisonsieg Nummer drei den zehnten Platz. Stand jetzt wäre der zehnte im kommenden Jahr auch der letzte Platz: Die Fürstenfeld Panthers verabschieden sich aus wirtschaftlichen Gründen für mindestens zwei Jahre aus dem Profi-Basketball, danach wird „neu evaluiert“.