Eisenstadt startet mit Keller-Duell in die Qualifikationsrunde

Basketball Superliga

Die Play-offs gehen sich für die Eisenstadt Dragonz heuer zu 99 Prozent nicht mehr aus. Nach der Niederlage im letzten Match des Grunddurchgangs sollten die Vorletzten der Superliga gegen die Fürstenfeld Panthers am Samstag (18.30 Uhr) unbedingt mit einem Sieg Selbstvertrauen tanken.

Valentin Pasterk zeigte mit 14 Punkten eine starke Leistung, den Dreier zur Overtime verwarf er von zwei Wienern bedrängt.

Valentin Pasterk zeigte mit 14 Punkten eine starke Leistung, den Dreier zur Overtime verwarf er von zwei Wienern bedrängt.

© BVZ/Wagentristl

Am Samstag bekamen die Fans im Eisenstädter Allsportzentrum eine ordentliche Show geboten - beim 89:92 leider aber ohne Happy End. Im letzten Match des Grunddurchgangs musste der BC Vienna um Star-Center Rasid Mahalbasic - ehemals bei Fenerbahce oder Sevilla im Einsatz - die Drachen bezwingen, um sich noch in die Platzierungsrunde zu retten.

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Diesen Druck spürte man gleich in der Anfangsphase. Mit gut aufeinander abgestimmter Truppe samt starker Legionäre zogen die Wiener in Hälfte eins auf bis zu 18 Punkte Vorsprung davon. Mahalbasic sorgte mit 19 Punkten und neun teilweise äußerst sehenswerten Assists für klare Verhältnisse. In ihm fand sogar Eisenstadts Sead Hadzifejzovic seinen Meister, kam aber dennoch auf - für ihn unterdurchschnittliche - 16 Punkte.

Die Eisenstädter spielten zuhause quer durch die Bank ein solides Match. Jakob Szkutta vertrat den kurzfristig erkrankten Lukas Hahn mit acht Assists bei acht Punkten und nur einem Turnover würdig, der 19-jährige Eigenbau-Drache Konstantin Sauer zeigte mit 13 Punkten und bissiger Defense auf.

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Apropos Defense: Die war teilweise zu hart für die Referees. Ebenso die Kritik an ihnen. Mit Lukas Knor, Jakob Szkutta und Sead Hadzifejzovic mussten allesamt frühzeitig vom Platz, Letzterer wegen Kritik an einem fragwürdigen Offensiv-Foulpfiff. Auch Dragonz General Manager Roland Knor äußerte wenig Verständnis, ebenso für andere Foul-Entscheidungen.

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Saisonziel außer Reichweite

In der Schlussphase fehlten die drei wichtige Eisenstädter Stützen jedenfalls schmerzlich. Dort wurde es - etwas überraschend - nämlich noch richtig knapp. So knapp, dass Valentin Pasterk mit wenigen Sekunden auf der Uhr die Overtime in der Hand hatte. Der Spielzug lief nicht gerade wie am Schnürchen, was blieb, war ein schwieriger Dreier aus der Drehung, der letztlich nicht einmal knapp dran war. An der beachtenswert knappen 89:92-Niederlage war aber definitiv nicht er schuld, 14 Punkte gingen auf seine Kappe.

Der Blick auf die Tabelle macht den obersten Drachen nach Ende des Grunddurchgangs nicht gerade glücklich, erklärt er. Aber: „Wenn man in Betracht zieht, mit welcher Truppe wir gegen starke Mannschaften angetreten sind und auf Augenhöhe mitgespielt haben, stimmt das für die Zukunft zuversichtlich.“ Die Rede ist vom jungen, überdurchschnittlich österreichischen Kader, mit dem die Eisenstädter während der aktuellen Umbruchphase spielen.

Der Grunddurchgang endet für die Eisenstadt Dragonz (2 Punkte nach Punkteteilung) also auf Platz zehn, vor den Fürstenfeld Panthers (1 Punkt) und hinter dem SKN St. Pölten (4 Punkte). Gmunden und Traiskirchen (jeweils 11) sind wohl kaum noch einzuholen, die letzten Plätze für die Play-offs also kaum noch zu erreichen.

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Das erste Match der Qualifikationsrunde steht für die Burgenländer am Samstag an. Sonderlich romantisch dürfte das Date bei den Fürstenfeld Panthers aber wohl nicht werden. Tip-off im Kellerduell ist um 19 Uhr.

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