Negativserie der Eisenstadt Dragonz geht weiter

Basketball Superliga

Die Eisenstadt Dragonz liegen drei Runden vor Schluss auf dem letzten Tabellenplatz. Aber es läuft nicht alles schlecht beim amtierenden Vize-Meister. Deutlich besser läuft es jedenfalls bei den Basketballerinnen.

Gegen die Panthers Fürstenfeld holten die Eisenstadt Dragonz den lang ersehnten ersten Saisonsieg.

Gegen die Panthers Fürstenfeld holten die Eisenstadt Dragonz den lang ersehnten ersten Saisonsieg.

© BVZ/Wagentristl

Während die Eisenstadt Dragonz die Saison de facto schon abgehakt haben und nur noch mit den Fürstenfeld Panthers um die Rote Laterne spielen, haben die Traiskirchen Lions noch Ambitionen für das Play-off. Am Kampfgeist merkte man diesen Unterschied aber nicht, denn die Burgenländer spielten beherzt und bissig.

Für zwei Drachen war es ein Wiedersehen mit dem Ex-Klub: Lukas Hahn und Aristide Boya spielten ehemals im Löwen-Dress. Den Ton gaben aber andere an, allen voran Edgars Lasenbergs (25 Punkte, 6 Assits), James Moors (19 Punkte, 8 Rebounds) und Kris Monroe (14 Punkte, 10 Rebounds). Mit 38 Prozent Dreier-Quote lagen die Lions 38 Minuten in Führung. Dennoch waren die Traiskirchener in Summe klar das bessere Team und den Drachen in jeder Metrik überlegen.

Negativserie der Eisenstadt Dragonz geht weiter

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Folglich setzten sich die Gastgeber letztlich verdient mit 93:77. Die positiven Aspekte muss man aus Eisenstädter Sicht etwas länger suchen. Einer davon war wieder einmal Konstantin Sauer: Der 19-jährige Eigenbauspieler schrieb zwölf Punkte an und war mehrmals nur mit Fouls zu stoppen. Eine seiner stärksten Leistungen zeigte auch Csaba Fazekas mit 16 Punkten und nur zwei verfehlten Feldwürfen. Für Sead Hadzifejzovics hohe Ansprüche waren 16 Punkte und drei Rebounds eher schwach.

Basketballerinnen zeigen, wie es geht

Besser als bei den Basketballern läuft es bei den Basketballerinnen. Etwa am Wochenende im Finale der National League. Den Sieg holten sich dabei die Basket Flames aus der Bundeshauptstadt. Dort durften mit Chiara Pavitsits aus Steinbrunn und Alma Frantsich aus Eisenstadt gleich zwei Heimische jubeln. Die 20-jährige Pavitsits stand beim Titelerfolg in der Starting Five und leistete einen wichtigen Beitrag für ihr Team.

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© BVZ, Peter Wagentristl

Der Bewerb ist heuer ein Novum und ersetzt den Supercup. Statt den zwei Tabellenführerinnen der Superliga spielen zwei Teams aus der Zweiten Bundesliga mit, wo seit heuer auch wieder die BBC Nord Dragonz Ladyz vertreten sind. Die Eisenstädterinnen haben sich unter Coach Kamilla Fazekas-Varga exakt in der Liga-Mitte festgesetzt und dürften dort auch bleiben: Auf die viertplatzierten Flamesbabes fehlen vier Siege, den sechstplatzierten BBU Salzburg Damen ist man drei Siege voraus.

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© Wagentristl

Damit können die Dragonz Ladyz in ihrer Comeback-Saison in der Zweiten Bundesliga durchaus zufrieden sein. Am Samstag (17 Uhr) spielen die Damen im Gymnasium Kurzwiese gegen die Flamesbabes ihr drittletztes Match der Saison.