Solide Vorstellung der Eisenstadt Dragonz zum Saisonstart
Basketball Superliga
Anerkennendes Nicken nach dem ersten Match als Eisenstadt Dragonz: Kein Klassenunterschied zu Top-Favorit BC Vienna. Der Eisenstädter Eigenbauspieler Konstantin Sauer zeigte mit 17 Punkten gegen das millionenschwere ABA-Team auf.
Der 18-jährige Eisenstädter Konstantin Sauer legte eine beeindruckende Performance mit 17 Punkten hin.
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Am Sonntag startete die Superliga-Saison für die Eisenstadt Dragonz. Zum Auftakt mussten die Burgenländer mit neuen Spielern und neuem Namen gleich gegen den BC Vienna ran. Die Wiener spielen heuer erstmals in der internationalen ABA-League und auch was das Budget angeht in einer anderen Liga als die Konkurrenz und besonders die Dragonz.
Ein Sieg im ersten Bewerbsspiel war also realistisch gesehen nicht zu erwarten. Umso erfreulicher aus burgenländischer Sicht, dass sich die Eisenstädter vom Tip-off bis zum Buzzer als ebenbürtige Gegner präsentierten. Zwar lagen die Wiener trotz Kader-Experimenten 39:20 Minuten in Führung, die knappe 88:83-Niederlage der Dragonz ist aber dennoch als Achtungserfolg für die Burgenländer zu werten.
18 Jahre, 17 Punkte: Konstantin Sauer mit Glanzleistung
Besonders erfreulich war dabei die Leistung von Konstantin Sauer. Der 18-jährige Eigenbau-Spieler feierte seine erstmalige Einberufung in die Starting Five mit 17 Punkten und fünf Rebounds und bewies, dass er nicht nur im U19-Nationalteam mit allen Gegnern mithalten kann. Dass ein 2007 (!) geborener Eisenstädter einem ABA-Team 17 Punkte verpasst, ist nicht weniger als sensationell.

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Auch mit dem US-Scouting kann Headcoach Felix Jambor zufrieden sein. Beide Legionäre aus Übersee glänzten bei ihren Superliga-Debüts. Jacorie Archie war mit 22 Punkten, sechs von zwölf eingenetzten Dreierversuchen und garniert mit sieben Rebounds und zwei Steals, der stärkste Drache am Feld. Isaiah Amato holte nicht nur selbst 17 Punkte, sondern setzte auch seine Kollegen mit acht Assists vorbildlich in Szene.
Die Statistik zeigt aber auch zwei Bereiche mit Verbesserungspotenzial bei den Drachen. Einerseits das Teamplay - was angesichts des zum größten Teil neu zusammengewürfelten Teams nicht überrascht. Luft nach oben gibt es aber auch unterm Korb: Alle drei Center kamen gemeinsam gerade einmal auf sieben Rebounds.
Hohe Erwartungen für Runde zwei
„Das Spiel gegen BC Vienna war über 40 Minuten hart umkämpft und keins der Teams konnte sich so wirklich absetzen. Am Ende haben uns vielleicht einige kleine Fehler den Sieg gekostet“, analysiert Konstantin Sauer nach dem ersten Saisonmatch: „Trotzdem haben wir bis zum Schluss Kampfgeist gezeigt und als Team agiert. Jetzt heißt es unsere Leistung zu analysieren und aus unseren Fehlern zu lernen, damit wir nächste Woche den ersten Sieg in Kapfenberg einfahren können.“
Für eben dieses Auswärtsmatch gegen Kapfenberg (Samstag, 19 Uhr) sind die Erwartungen nun höher, als sie es noch nach den eher bescheidenen Testmatches waren. Wer nur knapp gegen ein ABA-Team mit unvergleichlich höherem Budget und Austro-Superstar Rasid Mahalbasic verliert, kann in der Superliga jede Mannschaft schlagen.