Endstation Wörthersee: Saison-Aus für die Mattersburg Rocks

BASKTEBALL ZWEITE LIGA

Die Mattersburger verabschiedeten mit einer 80:101-Niederlage im entscheidenden dritten Spiel gegen die Piraten aus den Play-offs.

Endstation Wörthersee: Saison-Aus für die Mattersburg Rocks

© Martin Ivansich

Die Raiffeisen Mattersburg Rocks mussten sich im entscheidenden Viertelfinalspiel der Basketball-Bundesliga gegen die Wörthersee Piraten mit 80:101 geschlagen geben. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel zogen die Kärntner mit einem starken Schlussspurt bis zur Pause davon und entschieden das Spiel in der zweiten Hälfte mit einem dominanten 12:2-Run. Trotz unermüdlichen Kampfgeistes konnten die Rocks den Favoriten nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis bringen. „Die Defensive war leider nicht gut genug diesmal. Das hat uns zuletzt ausgezeichnet, daher bin ich schon enttäuscht“, so Obmann und Spieler Corey Hallett, der gleichzeitig auf die Saison zurückblickt: „Wir haben in dieser Saison sowohl Höhen als auch Tiefen erlebt, aber gezeigt, dass wir qualitativ oben mitspielen können. Jetzt geht es darum, das in die Off-Season mitzunehmen.“

Der Rocks-Blick ist nach vorne gerichtet

Die Konstanz war es letztlich, die den Rocks einen Strich durch die Rechnung machte. Dass die Mattersburger mit den Top-Teams mithalten können, bewiesen sie mehrfach. Etwa beim Auswärtssieg in Mistelbach, dem Heimsieg gegen die Alligatoren sowie zwei Derbysiegen gegen die Blackbirds und dem Sieg in Kärnten beim Play-off-Auftakt. Hallett betont, dass der Verein bereits am Kader für die kommende Saison arbeitet: „Wir werden daran basteln, eine starke Mannschaft auf die Beine zu stellen. Unser Ziel ist klar: Wir wollen zurückkommen, wo wir hingehören. Wir müssen Entscheidungen treffen, wer kommt und wer geht. Unser Kern soll zusammenbleiben, aber es braucht punktuelle Verstärkungen.“

Für die Spieler heißt es nun erst einmal Pause machen, während sich der Vorstand in Kürze treffen wird, um die Weichen für die nächste Saison zu stellen. „Es gibt viel zu tun, aber wir sind bereit für die Herausforderung“, so Hallett abschließend.